Hello Singapur – was für eine Stadt!

Angekommen am Flughafen wurden wir von den Dreien (Vanessa, Moni und Boris) herzlich empfangen. Es gab viel zu erzählen. Mit der Metro und dem Bus ging es zu unserem Hotel. Die Drei sind schon morgens in Singapur angekommen und hatten schon ein wenig Zeit die Gegend zu erkunden. Im Hotel angekommen überreichten sie uns ein Mitbringsel aus der Heimat. Ein Laib Schwarzbrot, Landjäger, Kaminwurzen und einen Luschnour Senf 🙂 Mensch haben wir uns darüber gefreut 😉 Vorallem über das Brot, denn gutes Brot ist in Südostasien Mangelware. Das war wirklich eine sehr coole Idee von ihnen! Wir freuten uns sehr über die guate Jausn, die uns die nächsten Tage als Frühstück diente.

Am nächsten Tag wollten wir uns den „Tourist-Pass“ (Karte für Bus, Metro und Bahn) besorgen. Haben dann im Hotel nachgefragt wo man den bekommt. Der Hotel Angestellte erklärte uns das es ein paar Straßen weiter ein Büro gäbe. Sind dann losmarschiert aber nach mehreren Straßen und mehrmaligem Nachfragen sind wir zu dem Entschluss gekommen dass es hier kein Büro/Verkaufsstelle gab bei dem man den Pass kaufen konnte. Man musste mit der Metro erstmals zu ner anderen Haltestelle fahren. Nach längerem Suchen und erneutem Nachfragen hatten wir es endlich geschafft und alle waren mit einem Tourist-Pass ausgestattet. Unsere Stadterkundungstour konnte beginnen.

Wir haben in den 3 Tagen in Singapur einige Schritte zurück gelegt. (Füaß hean ma weh tau ;)) Unser Weg führte uns unter anderem durch den Finance District mit seinen imposanten Wolkenkratzer und Gebäuden wirklich sehenswert. Mussten die ganze Zeit den Hals verrenken und die hohen Gebäude bestaunen. Auch den Gardens by the Bay haben wir besucht. Ein riesiger Park mit toller Grünanlage und den bekannten „Super Tree’s“, vorallem Nachts definitiv einen Besuch wert, denn dann wurden die Super-Trees in unterschiedlichen Farben beleuchtet und auch das Riesenrad und die Wasserspiele sahen dann noch schöner aus. Wogegen der Besuch des Cloud-Forest eine komplette Enttäuschung war und sein Geld absolut nicht wert ist. Wir haben es uns nicht nehmen lassen und sind in die Sky Bar des Marina Bay Sand Hotels hoch, 190m über den Boden. Was für eine bombastische Aussicht. Wir zahlten 20 SGD Eintritt, aber bekamen einen Verzehrgutschein für 1 Getränk (immerhin) wir haben uns jeder einen Cocktail geleistet, dieser war allerdings so teuer, dass jeder von uns nochmals 7 SGD +TAX +Service Charge auf den Gutschein drauflegen musste. Die Skyline von Singapur war wirklich sehr beeindruckend. Wir kamen aus dem Staunen und Fotos knipsen gar nicht mehr heraus. Somit hatte sich der teure Besuch in der Sky Bar schlussendlich doch gelohnt.

Am darauffolgenden Tag sind wir mit einer Schwebebahn zu der nahegelegenen Insel (Sentosa) gefahren, nachdem wir China-Town zuvor besichtigt hatten. Auf Sentosa gab es natürlich auch einen Strand. Dort war vielleicht was los. Sind am völlig überfüllten Strand entlang spaziert, über eine Wackel- Hängebrücke zum Aussichtsturm gelaufen und haben versucht die ganzen Eindrücke dieser Stadt zu verarbeiten.

Fazit: Singapur ist eine sehr coole Stadt, modern und sauber, jedoch für einen längeren Aufenthalt definitiv zu teuer ;-).

Aber wir hatten eine gute Zeit und viel Spaß!

Unsere Reiseroute führt uns Fünf nun weiter nach Melaka in Malaysia. Hier haben wir uns eine tolle air bnb Wohnung gebucht 🙂 Um nach Melaka zu kommen, nehmen wir den Bus. Sind gespannt was uns in Malaysia erwartet.

Kambodscha

Von Saigon fuhren wir mit dem Bus über die Grenze nach Phnom Penh in Kambodscha. Nachmittags kamen wir in der Unterkunft, die wir zuvor gebucht hatten, an. Ein kleines Hotel, etwas außerhalb der Stadt. Nach dem Auspacken haben wir es uns zuerst mal am Pool gemütlich gemacht. Später sind wir dann losgezogen und haben die Gegend erkundet. Viel zu sehen gab es nicht und es war auch nicht gerade die beste Gegend. Zwielichtige Gestalten, Ratten und alles voller Müll. Sind dann in ein kleines Restaurant eingekehrt und testeten das kambodschanische Gericht AMOK Fish. Es hat uns sehr gut geschmeckt und der Service des Restaurants war ausgezeichnet. Spätestens da wurde uns bewusst, dass Kambodscha kein so günstiges Land ist. Die landeseigene Währung, der Kambodschaner ist der Riel. Allerdings bevorzugen sie USD. Dadurch ist vieles teurer im Vergleich zu Thailand, Laos und Vietnam. 

Für den nächsten Tag vereinbarten wir mit einem Tuk Tuk-Fahrer eine Tour zu den Killing Fields und danach zum ehemaligen Gefängnis S21. Der Tag fing gut an, super Wetter und pünktliche Abholung. Ich habe den Tuk Tuk-Fahrer gebeten uns zu einem Handy-Shop zu fahren, damit ich mir eine Simkarte für Kambodscha kaufen kann. Aber wie es eben hier so ist, wurden wir zu einem kleinem Stand in einer ziemlich heruntergekommenen Gegend gefahren. Zu einem Kollegen unserer Fahrers. Same, same, but different… Diesen Satz hört man öfters wenn man in Asien unterwegs ist. Ich habe mich zuvor im Internet informiert und wollte eine Simkarte des Anbieters „metfone“ oder „smart“. Der Einheimische Handy-Shop Besitzer konnte leider kein einziges Wort Englisch und nach langem hin und her hab ich mich dann für den Anbieter „seatel“ entschieden. Das war ein Fehler wie sich später herausstellte. Ich hatte so gut wie nie Empfang, geschweige denn Internet das funktionierte. Tja, 7 USD für die „Katz“. 

Bei der Fahrt zu den Killing Fields, die 40 Minuten dauerte, fuhren wir durch die Slums und sahen die Armut der Kambodschaner. Das Land ist immer noch geprägt vom Krieg, dessen Ende 1998 noch nicht lange her ist. Den Einwohnern ist Schlimmes durch das Regime der Roten Khmer widerfahren,  2 Millionen Menschen wurden auf grausame Weise getötet, was bei einem Besuch der Killing Fields (Massengräber) deutlich sichtbar wird. Eine sehr trauriges Kapitel in der Geschichte Kambodschas. 

Angekommen bei den Killing Fields wurden wir mit einem Audio Guide ausgestattet, dieser führte uns durch die einzelnen Stationen und erzählte uns die traurige Wahrheit. Das lässt niemanden kalt. Es war wirklich sehr bedrückend, aber wir finden dass es auf jeden Fall einen Besuch wert war. 

Etwas geknickt ging unsere Tuk Tuk-Fahrt dann weiter zum Tuol-Sleng-Genozid-Museum, eine ehemalige Schule welche von den Roten Khmer als Gefängnis genutzt wurde (auch bekannt als S21) auch ein sehr trauriger Ort.

Um auf andere Gedanken zu kommen ließen wir uns danach in die Stadt fahren um ein Bus-Ticket für unsere Weiterreise nach Sihanoukville zu kaufen. Wir entschieden uns für einen Transfer via Mini-Van. Die Fahrt sollte 6 Stunden dauern. Danach war unser Plan mit einem Speed-Boat weiter auf die Insel Koh Rong Sanloem weiter zu reisen. 

Die Mini-Van Fahrt war alles andere als bequem. In dem Fahrzeug hatten 12 Leute Platz, dieses wurde jedoch mit 16 Leuten vollgestopft inkl. Gepäck. Da wir nicht gerade die Kleinsten sind hatten wir überhaupt keinen Platz und zu allem Übel hatten wir auch noch ein kotzendes Kind genau hinter uns. Na bravo! 

Wir kamen also alles andere wie entspannt in Sihanoukville an und waren froh dass wir sogleich mit dem Speed Boat weiter reisen konnten. Die Stadt war alles andere als schön. Hunderte Baustellen zierten das Stadtbild. Auf der 45 minütigen Fahrt nach Koh Rong Sanloem lernten wir Marina und Hannes, ebenfalls Weltreisende, kennen. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden.

Die Insel empfing uns mit türkisfarbenem Wasser, weißem Sandstrand und strahlend blauem Himmel. Wir waren sofort verzaubert. Unsere Wege trennten sich denn die beiden hatten eine Unterkunft auf der anderen Seite der Insel gebucht. Wir marschierten vom Anleger-Pier los. 40 Minuten in der prallen Sonne stapften wir am Strand entlang zu unserem Bungalow und wurden dort herzlich von Martin, dem Manager, empfangen. Das kleine Bungalow hatte alles was man braucht. Die nächsten Tage verbrachten wir lesend am Strand. Später haben wir Hannes und Marina wieder getroffen. Wir verbrachten einen lustigen Nachmittag zusammen und verabredeten uns für den nächsten Tag bei Ihnen am Strand.

Ein 30 minütiger, sehr beschwerlicher Pfad mitten durch den Dschungel führte uns über Felsen, Wurzeln und Schlammwegen zu ihnen zum Sunset Beach. Das war echt abenteuerlich. Nachts würden wir diesen Pfad meiden, untertags geht’s mit gutem Schuhwerk 😉. Die nächsten Tage verbrachten wir ebenfalls mit den beiden. Wir waren einfach auf einer Wellenlänge und hatten eine super Zeit zu viert. Den Lazy Beach haben wir uns auch angeschaut. Ganz idyllisch dort und super schöne Sonnenuntergänge. Hier muss man auch durch den Dschungel, allerdings nur über Sandwege. In ca. 20 Minuten war auch dieser Strand erreicht und wir wurden mit einem schönen Sonnenuntergang belohnt. Danach mussten wir im Dunkeln zurück laufen. Mit Taschenlampe ging es, aber ganz wohl war uns nicht dabei. Am nächsten Tag trennten sich unsere Wege. David und ich sind mit dem Bus weiter gereist nach Siem Reap und die beiden blieben noch ein paar Tage länger auf der Insel. Es war uns ein Vergnügen euch kennen gelernt zu haben. Gute Reise 😄

Früh morgens in Siem Reap angekommen konnten wir sogleich im Hostel einchecken und erst mal Schlaf nachholen. Dann haben wir eine Tuk-Tuk Tour nach Angkor Wat gebucht. Wir haben uns für eine 1 Tages-Tour entschieden. 37 USD für ein Tages-Ticket ist ein ganz schön stolzer Preis und in einem Tag kann man 5 bis 6 Tempel besichtigen. Das hat uns dann auch gereicht. Wir besichtigten Angkor Wat, Angkor Thom, Bayon, Takeo und Ta Prohm. Für uns reichte das 1 Tagesticket mehr als 😅. Jeder der Tempel war auf eine andere besondere Art schön und beeindruckend. Für uns klarer Favorit nach diesem Tag war aber der Tempel im Dschungel mit den riesigen Bäumen die ihre Wurzeln um die Tempel Ruinen geschlungen haben – Ta Prohm 😍 Der hat etwas mystisches und uns schwer beeindruckt. Man kennt ihn auch aus dem bekannten Film Tomb Raider. Am nächsten Tag ging unsere Reise Nachmittags weiter, zum Flughafen.

Besuch aus der Heimat wartet dort auf uns ❤️ Vanessa, Moni und Boris jetzt wird Singapur und Malaysia unsicher gemacht. Jippiiieh 🙌

Xin chào Vietnam

Nachdem wir die 26 stündige Fahrt von Luang Prabang nach Hanoi mit dem „Bus from hell“ (so wird er im Internet genannt) überlebt haben kommen wir völlig fertig und müde abends in Hanoi an. Unser Hotel hatte sich gut in einer der 36 Gassen in der Stadt versteckt. Sind dann nochmals losgezogen um etwas zu essen. Eine Hafersuppe und danach ab ins Bett. Am nächsten Tag haben wir zuerst einmal richtig ausgeschlafen und fühlten uns nach dem Frühstück deutlich besser. Auf dem Weg Richtung Hoan Kiem See sind wir dann auf ein paar Schuhputzer / Schuhmacher gestoßen, die David sogleich anboten, seine kaputten Lederturnschuhe zu flicken. Auf die Frage was es denn kostet, antworteten sie nur „cheapy, cheapy. Ehe David sich versah, zog man ihm die Turnschuhe aus und ihm wurden Schlappen angezogen, damit seine Socken sauber bleiben. Als sie seine Schuhe geflickt hatten wollten sie doch tatsächlich 15 EUR. Viel zu viel natürlich! David hat sie dann nach langem hin und her runtergehandelt, aber die waren so unverschämt und wirklich gemein. Einer der mir die Schuhe in der Zwischenzeit geputzt hat, rief mir dann noch nach „Madame, fuck you!“ Was für eine Begrüßung in Hanoi. Ziemlich angefressen liefen wir dann den restlichen Tag durch die Gassen und versuchten uns abzulenken. Später hat dann ein anderer Schuhmacher Davids Schuhe fertig genäht (das haben die anderen wohl nicht anständig gemacht) und das um 2 Euro. Na, geht doch 😊 sind also nicht alles Banditen. Haben dann auf Empfehlung von Anina, Max und Meik einen Trip auf Cat Ba Island inkl. Lan Ha Bay/Halong Bay in einer Reiseagentur gebucht und zufällig leitet die Besitzerin auch noch ein Hostel. Also haben wir gleich dort die nächsten Übernachtungen gebucht. Auf den nächsten Tag freuten wir uns schon sehr, da wir Anina und Max wiedersehen werden. Sind mit ihnen zusammen zur Roten Brücke gelaufen, am See entlang geschlendert, in ein Restaurant lecker essen gegangen und haben uns über die letzten Reiseberichte ausgetauscht. War ein sehr schöner Tag. Die Stadt haben wir zum Teil per Fuß und per Fahrrad-Rikscha erkundet. Unter anderem haben wir uns die Schienengasse angeschaut. Hier fährt zweimal täglich ein Zug durch eine enge, bewohnte Gasse. Die Häuser der Bewohner grenzen beidseitig an die Gleise. Wenn der Zug kommt rennen alle schnurstracks in ihre Häuser und wenn er durchgefahren ist kommen sie wieder heraus und das geschäftige Treiben geht munter weiter. Den Zug haben wir leider nicht zu Gesicht bekommen, aber es war cool in der Gasse auf den Gleisen zu spazieren. Am Abend haben wir uns mit Sofia und JP getroffen, sind mit Ihnen was Trinken gegangen, am See entlang spaziert und hatten einen sehr witzigen Abend. Am See treiben sich abends viele Studenten rum, die sich über ein Gespräch mit Touristen freuen, um ihr Englisch zu verbessern.

Unser Ausflug startete mit einer Busfahrt zum Hafen Halong. Hier stiegen wir in ein Speedboat und innerhalb von 20 Minuten kamen wir auf Cat Ba Island an. Von da an waren wir nur mehr zu zweit unterwegs, dass hatte den coolen Nebeneffekt einen Reiseleiter für uns alleine zu haben. Wir kamen uns wie VIP‘s vor 😀 Nachdem wir im Hotel auf Cat Ba eingecheckt hatten, ging unser Ausflug weiter. Zuerst in eine Höhle (Trang Trung Cave), hier mussten wir 30 Minuten meist in der Hocke durch die Gänge laufen, zurück ging es über Treppen und einen kleinen Dschungel Pfad. Danach setzte man uns vor dem National Park ab. Hier verbrachten wir 1 Stunde und sind ziemlich viele Stufen, Wurzeln hochgestiegen. Bis ganz nach oben haben wir es zeitlich nicht mehr geschafft, da wir schon ziemlich fertig waren von der Höhlen-Erkundungstour und es war sehr, sehr heiß. Aber das was wir gesehen haben, hat uns für den Tag gereicht. Abends bekamen wir ein leckeres Abendessen und haben zwei Australier kennen gelernt, von denen wir viele Tipps für unsere Route bekommen haben. Am nächsten Tag begann die Tour mit dem Schiff durch die Lan Ha Bay. Bei bestem Wetter genossen wir die vielen Sonnen-Stunden an Deck und bestaunten die riesigen Karstfelsen. Wunderschön! Neben einer Tour mit dem Kajak durch eine kleine Höhle und durch die atemberaubenden türkisfarbenen Gewässer, einem Sprung vom 4 Meter hohen Boot in das glasklare Wasser sowie einem Besuch auf Monkey Island erlebten wir einen abenteuerlichen Tag. Was für ein großartiger Ausflug! Zurück in Hanoi verbrachten wir den letzten Tag ohne Stress wieder mal an unserem Lieblingsplatz, dem Hoan Kiem See. Nachmittags gings dann weiter nach Phon Nha. Dieses Mal per Flugzeug, da uns die 26 stündige Busfahrt noch in den Knochen steckte. 😉

 

Angekommen in Phon Nha wurden wir herzlichst von Hung und seiner Familie empfangen. Sie leiten ein kleines aber feines Homestay mitten im Ort. Hier haben wir uns einen Roller ausgeliehen und die Umgebung erkundet. Super schöne Landschaften, viele grüne Reisfelder und rund herum lauter Karstfelsen. Sind dann zum Botanical Garden gefahren, wunderschöner Pfad durch den Dschungel an Wasserfällen entlang, mal über Felsen kletternd, mal am Seil hochziehend sind wir dann oben angekommen und haben uns mit einem Sprung ins kühle Nass belohnt. Abends wurden wir dann von Hung in die vietnamesischen Trinkangewohnheiten von „HAPPY WATER“ (ein Reiswein ähnliches Getränk) eingeführt und hatten es sehr lustig. Am nächsten Tag haben wir uns mit ein paar Leuten zusammengetan und sind mit einem Boot durch die Phon Nha Cave gefahren. Sehr cool, auf dem Rückweg ließ man uns auf halber Strecke aussteigen und wir konnten zu Fuß an den beeindruckenden Stalakmiten und Stalaktiten entlang spazieren. Gestärkt vom Mittagessen haben wir uns dann selbst mit dem Roller auf den Weg zu weiter entfernten Paradise Cave gemacht. Zuerst muss man einen Pfad zu Fuß bewältigen, ca. 20 Minuten und dann kann man in die Höhle hinabsteigen. Über Treppenstege führte uns der Weg ca. 1 Kilometer lang in die gigantische Höhle hinein. So etwas atemberaubendes hatten wir vorher noch nie gesehen. Wir waren sprachlos. An der höchsten Stelle ist die Höhle 80 Meter hoch und 120 Meter breit. Wahnsinn! Die Bilder sprechen denke ich für sich. Glücklich und erschöpft nahmen wir abends am Familien Dinner teil. Es war sehr lecker und ein flüssiger, witziger Abend. Danke, Happy Water 😉 Am nächsten Tag bekamen wir eine Einladung mit Hungs Familie gemeinsam Mittag zu essen, danach ging unsere Reise weiter. Mit dem Zug nach Hue.

Die Zugfahrt verlief ohne Zwischenfälle und wir kamen pünktlich am Bahnhof an. Durch die Straßen schlendernd sind wir auf Dung gestoßen, ein sehr netter älterer Herr, der uns anbot die Sehenswürdigkeiten mit dem Moped zu erkunden. Wir vereinbarten einen fairen Preis und verabredeten uns für den nächsten Tag. Die restliche Zeit des Tages verbrachten wir am Strand von Hue. Das ist nicht gerade der Schönste, aber dennoch war es schön dort entlang zu spazieren und nach 40 Minuten Fußmarsch in der prallen Sonne kamen wir auch zum Ziel. Ein kleines Restaurant am Strand bei welchem wir uns mit einem feinen Mittagsessen belohnten und den Rest chillend im Sessel verbrachten. Dung holte uns am nächsten Morgen pünktlich mit seinem Freund ab und wir fuhren mit den Beiden den halben Tag mit dem Roller durch die Gegend. Das war ein riesen Spaß. Wir besuchten unter anderem den Tu Duc Tomb, die Thien Mu Pagode, Citadel (Königspalast) und die Japanese Bridge. Es war eine super Entscheidung die Tour mit Dung zu buchen. Wir haben echt viel in kürzester Zeit gesehen. In Hue blieben wir nur zwei Tage. Weiter ging es mit dem Bus nach Hoi An.

Eine kleine Stadt ebenfalls direkt am Meer, berühmt für seine süßen bunten Lampions die überall in den Gassen hängen. Unser Homestay lag nur 3 Minuten vom Strand entfernt und dieser war wirklich großartig. Wer uns beide kennt, weiß also wo wir die nächsten paar Tage verbracht haben. Genau, im Liegestuhl am Strand 😀 Bis auf einen Tag hatten wir super Wetter und so ließ es sich dort ein paar Tage gut aushalten. Einmal hat man morgens um 8 Uhr die Straße direkt vorm Homestay betoniert, ohne uns vorher zu informieren. Wir waren über zwei Stunden in der Unterkunft gefangen bis uns ein Einheimischer mit Hilfe einer Leiter von der einen Seite auf die andere Seite verhalf und wir somit raus konnten. Tja, andere Länder, andere Sitten. Mit dem Fahrrad fuhren wir in die Stadt. Allerdings war diese komplett überlaufen und nur auf Touristen ausgelegt. Natürlich hat Hoi An Charme durch die ganzen Lichter, Lampions, bunten Häuschen, Schneidereien etc. jedoch ist es für uns zu touristisch.

 

Nha Trang war der nächste Stopp auf unserer Route. Diese Stadt hat uns aber nicht gefallen. Wir blieben nur zwei Tage dort. Der Strand ist ein Stadt-Strand. Ziemlich überlaufen, Wasser ist nicht gerade sauber, leider auch zT. vermüllt und die Stadt ist voller Russen. Lokale, Geschäfte, Hotels – alles ist auf sie ausgelegt. Unser Schnorchel-Trip, den wir am Strand gebucht hatten war ein Griff ins Klo. Das versprochene Frühstück bestand aus Bananen und Tee, als wir im Wasser waren, war alles voller Quallen und die haben bei Berührung ziemlich gebrannt, kaltes Essigwasser verschaffte uns zum Glück Abhilfe. Also waren wir vielleicht gerade mal 20 Minuten schnorcheln und mussten dann schon wieder aus dem Wasser raus. Immerhin gab es mittags was Richtiges zum Essen. Kurz darauf fuhren wir mit dem Boot zur nächsten Schnorchel-Stelle doch leider war auch hier alles voller Quallen. Dann begann es noch stark zu regnen und der Ausflug flog sprichwörtlich „ins Wasser“. Wir waren froh als wir im Hotel ankamen.

 

Unser letzter Stop in Vietnam war Saigon (Ho Chi Minh City). Mit dem Sleeper Bus kamen wir nach 12 Stunden Fahrt in der verrückten Stadt an. Zuerst einmal war es sehr laut, 1000 Mopeds, dreckig und chaotisch. Dort eine Straße zu überqueren ist einfach nur lebensgefährlich, aber man gewöhnt sich irgendwie an alles und nach drei Tagen war es schon fast normal für uns, wenn die Mopeds um uns herumfuhren, wenn wir die Straßenseite wechselten. Das Central Post Office, den Independence Palace und die Notre Dame Cathedral haben wir per Fuß erkundet. Den Rest der Zeit verbrachten wir mit der weiteren Reiseplanung für Kambodscha. Unser Erstes Ziel ist Phnom Penh. Die Hauptstadt Kambodschas. Die Reise dorthin dauert wieder 12 Stunden mit dem Bus. Aber das schreckt uns nicht mehr ab 😉

28 Tage waren wir in Vietnam. Länger als wir vor hatten zu bleiben. Aber bei so einem schönen, vielfältigen Land ändert man gerne seine Reisepläne.

Sabai dii aus Laos

Nach einem kurzen Flug nach Vientiane landen wir an dem fast menschenleeren und sehr sauberen Flughafen. Das liegt daran, dass Japan an den Renovierungskosten beteiligt war. Warum das so ist kann sich jeder selbst denken 😉. Angekommen in der Visa on Arrival Halle reihen wir uns brav in die Warteschlange ein bis uns Franz, ein Deutscher den wir im Flugzeug kennen gelernt haben, darauf aufmerksam macht das Visa Formular auszufüllen. Gesagt, getan. Das Formular, ein Passfoto abgegeben und 35 USD berappt und schon bekamen wir einen schönen Einreisestempel in unseren Reisepass. 30 Tage können wir in Laos bleiben. Nachdem wir unsere Backpacks vom Gepäckband genommen haben kann die Suche nach einem Bus oder dergleichen losgehen. Wir laufen nicht weit und stoßen auch schon auf ein großes Schild dass auf einen City Bus hinweist. Super Sache. Natürlich folgen wir diesem und stehen auch schon wartend am Gehsteig. Der Bus kostet nicht mal 1 Euro und setzt uns in der Nähe unseres Hotels „Family Boutique“ ab, die restlichen Meter laufen wir zu Fuß. Das ging ja leicht 😊 Wir checken ein, bringen unsere Sachen aufs Zimmer und nach einer wohltuenden Dusche geht es auch schon per Fuß auf Stadterkundungstour. Nicht weit entfernt ist ein kleiner Platz mit einem Brunnen und einem schönen Wasserspiel. Natürlich kostet es hier etwas mehr, deshalb laufen wir ein paar Straßen weiter und werden dann auch fündig. Nach einem Abendessen geht es auch schon wieder zurück ins Hotel. Der 1. Eindruck von Laos ist super. Die Laoten sind sehr freundlich, jeder grüßt einen und fragt dich wie es dir geht 🙂

Am nächsten Tag lassen wir es gemütlich angehen und entscheiden uns für einen Spaziergang entlang dem Mekong. Hier gibt es einen Platz in einem Park an dem sich abends eine große Menschenmenge vor einer Bühne versammelt. Uns fällt auf dass alle sehr sportlich angezogen sind und an den Wasserflaschen erkennt man, dass hier wohl gleich ein Training oder dergleichen stattfindet. Und schon geht es los. Der Fitness Coach (Entertainer) kommt auf die Bühne, dann dröhnt eine Hardcore Techno Musik aus den Boxen und alle vor der Bühne folgen den Anweisungen des Fitness-Coach. Total witzig anzusehen. Uns war es zu heiß um mitzumachen 😉 Danach laufen wir am Mekong entlang Richtung Zentrum und landen schlussendlich bei einigen Streetfood-Ständen. Uns lachen Scampi aus einer Schüssel voller Eiswürfel an und nach kurzer Konversation mit der Laotin, dass wir kein Kilo Scampi kaufen möchten, landen 2 Schüssel voller Reis, leckere frische Scampi und leckere Pilzspieße bei uns auf dem kleinen Tisch und das für gerade mal 3,50 EUR pro Person inklusive 2 Beer Lao. Na, geht doch. 😀

Heute gehen wir auf Sightseeing Tour. Wieder zu Fuß, legen wir gut 3km zurück und besichtigen unter anderem den Triumphbogen (Patuxai), den Tempel Wat Si Saket und das buddhistische Denkmal Pha That Luang. Danach sind wir fertig, es hat immerhin 34 Grad und so entscheiden wir uns für ein Tuk Tuk dass uns ins Hotel bringt. Unsere Füße werden es uns danken. Abends entscheiden wir uns aufgrund von Tripadvisor für ein Lokal dass indisches Essen anbietet und lassen es uns gutgehen. Den letzten Tag verbringen wir im Buddha Park. Dieser ist ca. 1 Stunde von Vientiane entfernt und ganz leicht mit dem Bus Nummer 14 zu erreichen. In dem Park gibt es mehr als 200 Buddha-Statuen zu bestaunen. Wirklich sehenswert und ein netter Zeitvertreib.

Weiter gehts. Mit dem Bus reisen wir nach Vang Vieng. 4 Stunden soll die Fahrt dahin dauern. Daraus wird allerdings nichts, denn unser Bus hat nach ca. 1,5 Stunden Fahrt eine Panne und diese ist nicht zu reparieren. Was soll ich sagen? Bei diesen schrecklichen Straßenverhältnissen die in Laos herrschen, wundert es uns auch nicht. Solche Straßen muss man gesehen haben. Dagegen ist Koh Phangan nichts. Tjaaa…da sitzen wir also, irgendwo im Nirgendwo, mit einem Busfahrer der kein einziges Wort Englisch spricht und wissen nicht was nun passiert. Ein Chinese eröffnet auf einmal das Wort und erklärt uns dass er soeben mit dem Busfahrer Chinesisch gesprochen hat (das kann er, aber kein Englisch) und dieser ihm erklärt hat, dass dieser Bus nirgends mehr hin fährt, aber ein anderer unterwegs sei um uns abzuholen. Nun gut. Jetzt wissen alle endlich Bescheid. Der Hunger und die Warterei treibt uns irgendwann aus dem stehenden Bus und wir verbringen die restliche Zeit in einer kleinen Blechhütte und mit Sticky Rice. Es war nicht gut, aber ich hatte so Hunger, dass ich fast alles aufgegessen habe. Als Der Ersatz-Bus hupend vorfährt ist die Freude groß und die Fahrt kann weitergehen. Nach einer holprigen Achterbahnfahrt (nichts für Leute mit schwachem Magen) kommen wir völlig fertig in Vang Vieng an und sind froh, dass wir gleich ein Tuk Tuk finden, dass uns zu unserem Bungalow bringt. Dort angekommen beziehen wir unser Zimmer und müssen feststellen, dass dies leider gar nicht sauber ist. Das Bettlaken hat einen riesigen schwarzen Fleck, es beherbergt eine ganze Ameisen Kolonie und es mufft ganz schön. Backpackers Live 😉 Wir versuchen das Beste daraus zu machen und hüpfen zuerst einmal in den Pool. Herrlich! Nach der Abkühlung versuche ich dem Besitzer klar zu machen dass da eine Ameisen Kolonie drin wohnt und es auch nicht gerade sauber ist. Er schüttelt den Kopf, Cleaning service tomorrow! Und reicht mir lächelnd einen riesigen Ameisen-Spray. Nachdem ich die Ameisen beseitigt habe (entschuldige mich hiermit bei allen Ameisenliebhabern) packen wir unsere Schlafinlets aus und versuchen zu schlafen. Das klappt eigentlich ganz gut, bis mich morgens um 5:30 zwei Hähne heraus krähen. Und das nicht bloß einmal, nein die beiden liefern sich ein Battle und somit werde ich alle paar Minuten erneut aufgeweckt. Na toll. Grummelig geht es zum Frühstück. Es scheint ein schöner Tag zu werden und so entschließen wir uns für einen Pool Tag. Das hebt unsere Laune. Hier stoßen wir auf ein deutsches Pärchen, auch Weltreisende und tauschen unsere Erfahrungen und Pläne aus. Leni und André es war toll euch kennen zu lernen. Vang Vieng hat sehr schöne Karstberge, diese betrachteten wir liegend am Pool und tranken das ein oder andere Bier zusammen.

Am darauffolgenden Tag wollten wir die Blaue Lagune sehen, aber es schüttete aus Kübeln, somit verbrachten wir den Tag an einem großen Tisch sitzend mit anderen Reisenden. War genauso gemütlich. Am dritten Tag kam noch ein Dreier-Gespann dazu, Anina, Max und Maik. Mit denen hatten wir dann alle irre viel Spaß bei unserer spontanen Poolparty nach dem echt mega leckeren Lao Buffet, dass der Gastgeber für uns Abends zubereitet hat.

Am nächsten Tag verabschiedeten wir uns und fuhren mit dem Minivan weiter nach Luang Prabang. Die Fahrt war ebenso wackelig wie zuvor die nach Vang Vieng, aber wir hatten einen entspannten Fahrer der nicht so gerast ist wie man es sonst gewohnt ist und somit ging auch das vorbei. Eine Stelle war extrem. Hier musste der Fahrer einen kompletten verschlammten Berghang hinauf driften. Es war so neblig, man hat auf 5m nichts gesehen. Dort waren wir auf über 2.000m hoch. Als er oben angekommen ist haben wir alle applaudiert und waren happy dass wir es geschafft hatten. Zum Glück hat es davor schon aufgehört zu regnen. Ich weiß nicht wie diese Strecke zu fahren ist wenn es regnet. Denke dann muss man die „old road“ nehmen. Diese ist anscheinend noch kurvenreicher als die „new road“. Zum Glück haben wir den Abhang nicht gesehen, dank dem Nebel 😉. Nach gut 4 Stunden Fahrt landen wir in Luang Prabang. Dort kommen wir im Hotel „Villa Nam Khan River“ an und freuen uns über den Begrüßungsdrink. Die ersten Tage schlenderten wir am Nam Khan und Mekong entlang und entdeckten das ein oder andere gute Restaurant. Wir haben uns den Night Market angeschaut. Unseren 2. Aufnäher für unseren Rucksack gekauft und das Street-Food getestet.

Montags machten wir uns auf den Weg zur vietnamesischen Botschaft um unser Visum zu beantragen. Mit Reisepass, Passfoto und einem Formular das man ausfüllen musste wendeten wir uns an den Beamten. Danach musste ich zu dem Schalter nebenan um zu bezahlen. Da war aber kein Beamter anwesend, dann kam der Mann vom 1. Schalter rüber gelaufen zum 2. Schalter und hat das Geld entgegengenommen. Dann wies er mich an nochmals zu Schalter 1 rüber zu laufen. Das habe ich dann natürlich gemacht, er kam wieder zu Schalter 1 zurück und hat mir eine Bestätigung gegeben. Wir sind die umständlichen Wege der Asiaten schon gewohnt aber mein Freund David sagte mir in diesem Moment, dass ich ja nicht Lachen soll und so verkniffen wir es uns, bis wir draußen waren. 😊 Nach 2 Tagen Wartezeit berappten wir 55 USD für das Vietnam Visum. Da wir eh länger in Luang Prabang bleiben möchten ist das für uns kein Problem. Den Tag schlossen wir mit einer Flußfahrt auf dem Mekong ab.

Ohne Plan liefen wir am nächsten Tag durch die Straßen und auf einmal kommt ein Fahrer und fragt uns was wir heute vor haben und ob wir nicht Lust hätten zu den Kuang Si Wasserfällen mit zu kommen. Eigentlich wollten wir nicht, denn wir wissen was für Preise die Fahrer verlangen. Als meine bessere Hälfte fragte wie viel es kostet antwortete der Fahrer 30.000 KIP (umgerechnet 3 EUR) pro Person. Natürlich willigten wir sofort ein und nahmen dieses tolle Angebot an. Es war auch kein Problem nochmals bei unserem Hotel vorher anzuhalten um unsere Sachen zu holen. Voll cool. Im Minivan saßen auch unter anderem 2 Deutsche, Stan und Stefanie. Mit ihnen freundeten wir uns gleich an und wir beschlossen gemeinsam den Trail zu den Kuang Si Wasserfällen zu machen. Es war anstrengend, heiß, feucht aber es hat sich gelohnt. Ein Wahnsinnsanblick 😊 Stan und Stefanie erzählten uns dass sie heute Abend auf den Street- Food-Markt gehen und danach zu einer Reiseagentur um sich über ein Elefanten Camp zu informieren. Das fanden wir spannend und so verabredeten wir uns für den Abend. Nach einem Besuch in der Reiseagentur entschieden wir uns für eine Tour in einem Elefanten Rescue-Camp. Darauf wurde dann bei einem leckeren Fisch und Beer Lao abends angestoßen.

Morgens wurden wir von unserem Guide abgeholt und in das Camp gebracht. Es war so cool, die Elefanten laufen dort frei herum. Keine Ketten, keine Haken nur mit Worten werden Kommandos gegeben. Wir durften einen Baby Elefanten mit Bananen füttern und die Tiere streicheln. Das war so toll. Danach ging es auf die andere Flussseite und wir waren umzingelt von einer Herde Elefanten. Es war wie im Film. Wir durften dann 30min auf dem Rücken, Barfuß und ohne Sattel der Elefanten reiten. Es gibt 4 Kommandos und auf diese hören die Elefanten. Es war mit Abstand das coolste was ich bis jetzt erlebt habe. Dieses riesige Tier, ich auf ihm sitzend und der Dschungel um uns herum. Ich fühlte pures Glück. Danach durften wir sie streicheln und waren begeistert was für ein zartes Wesen diese Tiere haben. Sie haben auch dauernd mit den Ohren gewackelt. Voll süß. Danach ging es im Boot noch zu einem Wasserfall, viel kleiner wie der Letzte und nicht so atemberaubend, aber dennoch war es fein weil es gleich viel kühler war. Zurück im Camp bekamen wir ein leckeres Mittagessen und durften danach beim Füttern der Elefanten zusehen, sie beobachten. Was für ein schöner Tag. Müde und glücklich fielen wir abends ins Bett.

Den Mount Phousi vor Sonnenuntergang besteigen (20min Aufstieg) haben wir auch zusammen mit Stan und Steffi gemacht. Leider war es dank der späten Wolken dann kein Sonnenuntergang, jedoch trotzdem eine schöne Tour. Sind dann wieder zum Street-Food Buffet gegangen und dort haben wir dann wohl etwas Schlechtes erwischt. Die nächsten Tage verbrachten wir beide krank im Hotel. Zuerst hat es mich erwischt und kurze Zeit später auch meinen Schatz David. Wir hofften nur dass wir bis zur unserer nächsten Busfahrt wieder ganz fit sind. Die hat es echt in sich. 26 Stunden mit dem Sleeper Bus nach Hanoi in Vietnam. Kosten: 37 EUR, für einen Flug hätten wir 100 EUR berappen müssen und da wir ja Zeit haben und Abenteuer erleben möchten fahren wir mit dem Bus.

Der Tag der Abfahrt kam und leider waren wir beide noch immer nicht ganz gesund. Wir hatten Liegesitze was es um vieles komfortabler gemacht hat und dank der zwei Chilenen Sofia und JP, hatten wir echt super nette Gesellschaft. 🙂 Thank you guys, it was a funny adventure 🙂 Es war eine sehr kurvenreiche Strecke aber zum Glück nicht so viele Schlaglöcher wie zuvor. Konnten hin und wieder immer ein bisschen schlafen. An der Grenze angekommen, mussten wir warten bis diese geöffnet wurde. Niemand sagt einem wo man hinlaufen muss. Keiner kann Englisch. Nach kurzer Wartezeit wurde der Schalter geöffnet und nicht viel später hatten wir unseren Ausreise Stempel im Reisepass. Danach mussten wir zu Fuß ca. 500m weiter zur vietnamesischen Grenze laufen und uns dort den Einreisestempel abholen. In der Zwischenzeit wurde unser Bus komplett auseinander genommen. Sogar die Radkastenabdeckungen musste der Busfahrer abmontieren. Unser Gepäck wurde ausgeladen und wir mussten es zum Scanner schleppen. Danach durften wir nicht mehr in den Bus und mussten wieder laufen. Ganz schön lästig, mit gesamt 20kg Gepäck pro Person und wenn man nicht so fit ist. Irgendwann kam dann unser Bus und wir konnten weiter fahren. Das wäre geschafft. An viel Schlaf war nicht zu denken, denn sobald unser Bus über der Grenze war hupte er andauernd. Bei jedem Fahrzeug, vor jeder Kurve, zT auch einfach so. Da haben wir noch nicht gewusst, dass das in Vietnam normal ist. Irgendwann sind wir dann doch eingenickt. Trotz schmatzenden, schnarchenden oder rotzenden Nachbar. 2 Stunden vor Hanoi mussten wir den Bus wechseln. Aber hallo, was für ein modernes Teil! Und dieser sieht dem in der Agentur auf den Bilder verblüffend ähnlich und hat sogar WIFI 😉

Bin gespannt was uns in Hanoi erwartet.

Inselhüpfer

… seit meinem letzten Blog Beitrag sind ein paar Tage vergangen, aber bei dieser traumhaften Umgebung und dem dazupassendem Wetter auf Koh Samui und Koh Phangan kam ich einfach nicht früher dazu weiter zu schreiben. Wenn ihr die Fotos anschaut, dann könnt ihr mich sicher verstehen ;-). Was ist also die letzten Tage bei uns passiert?

Zuerst einmal sind wir noch ein paar Tage auf Koh Samui geblieben, in unseren kleinen Holzhütten hat es uns noch etwas länger gehalten als zuerst gedacht. Also haben wir um 4 Tage verlängert. Wir verbrachten die Tage mit Relaxen am Strand und Seele baumeln lassen. Einen Tag haben wir uns einen Roller gemietet und sind die Insel erkunden gegangen. Sind zuerst nach Nathon gefahren (hier befindet sich das Pier, wo die Fähren anlegen). Der Ort an sich ist nicht sonderlich schön, deshalb sind wir nach Besuch einer Wechselstube und einen Einkauf im 7-Eleven auch schon weiter gedüst. Immer dem Meer entlang, mit Fahrtwind im Gesicht und der Sonne im Rücken ging es so dahin. Man könnte wirklich an jeder Ecke anhalten um Fotos zu schießen. Nach einer längeren Fahrt sind wir an unserem Ziel Fisherman’s Village angekommen. Hungrig machten wir uns auf die Suche nach einem kleinen Restaurant, dass nicht unser Budget sprengt und sind auch sofort fündig geworden. Unsere Wahl fiel auf einen Inder 🙂 David und ich lieben indisches Essen und so haben wir es uns nicht nehmen lassen und dort zu Mittag gegessen. Gestärkt und zufrieden sind wir dann durch die Gassen geschlendert und schlussendlich am Bophut Beach gelandet. Das Meer war sehr einladend und so haben wir es uns am Strand gemütlich gemacht. Nachdem wir uns ein paar mal abgekühlt hatten, ging es weiter zum BIG Buddha. Es war sehr wenig los, viel weniger als wir angenommen hatten so konnten wir an dem Wahrzeichen der Insel noch etwas verweilen und die Umgebung auf uns wirken lassen. Man hat echt einen super Ausblick und es gibt ein paar tolle Foto Motive. Nach dem BIG Buddha machten wir uns auf den Heimweg. Fazit… Roller fahren auf Koh Samui ist super und macht Spaß 🙂 Es tut einem zwar abends dann der Hintern weh (von den vielen Schlaglöchern, Unebenheiten auf der Straße) aber das ist es allemal wert. Ach ja, bei der Heimfahrt wollten wir noch den Roller volltanken und hielten an einer Zapfsäule. Leider hat die Säule unser Geld verschluckt ohne Benzin auszuspucken. Okay, gut es liegt vielleicht auch daran dass ich den Fehler gemacht habe und losgelassen habe bevor der Tank voll war. Dann stoppt die Tankung und dein Geld ist futsch. Nach kurzem Grübeln habe ich einen vorbeifahrenden Thai angehalten und gefragt ob er wisse wie ich an mein Geld oder den Benzin komme. Er war so hilfsbereit. Er hat uns sofort angeboten dass er einen von uns mitnimmt zur nächsten Tank Station um Benzin zu holen. Ehe ich mich versah, saß David bei ihm auf dem Roller und die zwei fuhren davon. Nach gut 5 Minuten waren sie auch schon wieder zurück mit 2 Liter Benzin. Auf die Frage was er denn fürs Fahren bekommt, hat er abgewunken gelächelt und gesagt das sei schon okay. Wir waren zuerst baff aber haben uns gefreut und uns bei ihm bedankt. Wirklich so liebe Leute auf der Insel und alle wollten sie uns helfen. Schlussendlich kam dann die Besitzerin der Zapfsäule nachdem die Nachbarin sie herausgeklingelt hat und hat uns den Tank voll gemacht, mit dem Geld dass die Zapfsäule verschluckt hat. Ende gut, alles gut :-). Und jetzt wissen wir auch dass es überall an jeder Ecke Benzin in Flaschen zu kaufen gibt und man nicht zwingend an die Zapfsäule hinfahren muss. Die letzen Tage verbrachten wir am Strand bei unserer Unterkunft.

Weiter ging es dann mit der Fähre nach Koh Phangan. Angekommen am Pier haben wir Plätze auf einem Songtaew (eine Art Pick up Taxi) ergattert, das uns zu unserer gebuchten Unterkunft „High Life Bungalow“ in Haad Yao gebracht hat. Die Unterkunft ist einfach spitzenmäßig. Mit Infinity Pool mit Blick auf den Strand und das Meer 🙂 Und erst die Bungalows. Wahnsinn. Man steigt etliche Treppenstufen hinauf. Puh ganz schön anstrengend bei der Hitze. Von tropischen Pflanzen umgeben erreichten wir dann unser Bungalow. Die Aussicht war der Wahnsinn und hat den etwas beschwerlichen Aufstieg entschädigt. Mein Lieblingsplatz war fortan in der Hängematte liegend mit Blick aufs Meer. Hinzu kam das sensationelle Essen des hauseigenen Restaurants. Wir haben die Karte auf und ab bestellt, es war wirklich alles gut und die Essens-Preise sind auch Backpacker freundlich 😉 Natürlich hüpften wir jeden Tag in den Pool und genossen einfach die Ruhe, die Aussicht, das Leben und das tolle Wetter. Die Unterkunft gefiel uns so gut, dass wir um eine Woche verlängert haben und wir haben es nicht bereut. Auch dieses Mal mieteten wir uns einen Roller und machten einen Tag lang die Insel unsicher. Aber eines kann ich euch sagen. Roller fahren auf Koh Phangan ist nichts für Angsthasen. Nein, ohne Spaß sind die Straßenverhältnisse zum Teil wirklich unzumutbar. Es geht sehr steil bergauf und genauso steil wieder bergab. Wie in ner Achterbahn. Sehr anstrengend zu fahren, vor allem zu zweit auf dem Roller. Hinzu kommen unzählige Schlaglöcher und Bodenwellen. Manche Strecken haben es echt in sich, dass es unzählige Rollerunfälle gibt. Vor allem in der Gegend um Haad Rin, hier sind die Straßen katastrophal. Na gut, bei dem ein oder anderen liegt es sicher auch am Alkohol Konsum oder sonstigem. Wir wussten nichts von der Achterbahn-Strecke und sind schlussendlich auch dort gelandet. Ich bin echt kein Angsthase und liebe das Roller fahren, aber hier musste ich so hochkonzentriert fahren, dass ich zum Teil die tolle Umgebung um uns rum gar nicht wahr genommen habe. Wirklich anstrengend. Also bei Nacht kriegen mich keine 10 Pferde dahin. Aber natürlich war auch dieser Ausflugstag schlussendlich wunderschön. Wir fuhren nach Thong Sala dann zum Chaloklum Beach, zum Haad Rin und wieder retour. Aber die Strecke war einfach zu viel an einem Tag.

Am Haad Rin findet auch die legendäre Fullmoon Party statt. Wie man an den Fotos unschwer erkennen kann haben wir es uns nicht nehmen lassen und sind hingegangen. Ein Pick up brachte uns über die Achterbahn Strecke dort hin. 100 Baht zahlt man Eintritt. Die Leuchtfarben haben wir uns ein paar Tage zuvor in nem Shop gekauft, muss man aber nicht denn auf der Fullmoon Party gibt es die Möglichkeit sich um 30 Baht selbst zu bemalen oder man lässt die Profi Body Painter ran, kostet dann allerdings mehr. Auf die sogenannten „Buckets“ (Eimer mit Alkohol-Gemisch) haben wir lieber verzichtet, da die wohl öfters gepuncht werden. Wir sind in den 7-Eleven und haben uns mit ein paar Bierdosen eingedeckt. Wer auf Electro Sound, Minimal usw. steht dem gefällt es sicher auf der Fullmoon. Wir haben gemerkt dass wir zu alt für solche Partys sind 😉 Aber es war die Erfahrung wert die Fullmoon mit dem ganzen Drum herum mal zu erleben. Neben einigen bunten Vögel, verschiedenen waghalsigen Feuerproben, guter Stimmung und gutem Sound tanzt es sich eine Zeit lang ganz gut im Sand. Es wundert sicher keinen dass es in dieser Nacht zu einigen Unfällen kommt (Brand Verletzungen, Roller, etc.) Für uns reicht der Besuch der Fullmoon Party fürs Erste 😉

Die nächsten Tage verbrachten wir liebend gerne am Pool, mit Strandspaziergängen und dem ein oder anderen gemütlichen Abend in der Bar oder in unserem Bungalow. Hier haben wir auch Alex und Niko kennengelernt. Ganz ein liebes Pärchen aus Deutschland, viel Reisende, richtige Asien Spezialisten. Diese haben wir dann per Zufall in unserer nächsten Unterkunft am Strand wieder getroffen und erfahren dass sie schon seit Jahren immer dort absteigen, weil es einfach traumhaft sei. Es sind einfach gehaltene Bungalows direkt am Strand. Hier haben wir uns vorab ein Bungalow zeigen lassen und beschlossen die nächsten Tage dort zu verbringen. Angekommen im IBIZA Bungalow fühlten wir uns gleich wie zuhause. Die Bungalows sind sehr einfach, aber beinhalten alles was man benötigt. Wieder hatten wir Glück und der Chef vom IBIZA und seine Frau sind total liebe Leute und kochen unter anderem auch noch gut 😉 Mit Alex, Nico und ihren Eltern verbrachten wir ein paar lustige Stunden am Strand, abends an der Strandbar und erhielten unzählig viele Tipps für unsere Weiterreise 🙂 Danke an euch Beide! Es hat uns sehr gefreut so tolle und liebe Leute kennen zu lernen. Und wer weiß, vielleicht trifft man sich mal wieder 😉

Nach 7 Tagen im kleinen Paradies fühlen wir uns gewappnet fürs Weiter Reisen. Unser Weg führt uns nochmals nach Bangkok zurück. Morgen gehen wir Ayutthaya besichtigen und am Donnerstag geht es weiter nach Laos 🙂

Wir sind gespannt was uns dort erwartet.

 

 

 

 

angekommen in Thailand

Es geht los… unser Abenteuer startet..

sdr

Nach 10 Stunden mit dem Flieger landen wir in Bangkok am Flughafen. Es ist 5 Uhr früh. Zuerst einmal gehen wir einen Stock tiefer um Geld umzutauschen. Hier bekommt man nämlich nen besseren Wechselkurs als im Arrival Bereich 😉 Danach kaufen wir uns ein BTS Ticket und fahren zu der Haltestelle die unserer Unterkunft am nächsten liegt. Voll motiviert machen wir uns zu Fuß mit unseren Rucksäcken (die doch nicht ganz so leicht sind wie gedacht, immerhin 15kg!) auf den Weg zu unserem gebuchten Hotel. Das Happy 3. Nach 35 Minuten, einem Navi  Total-Ausfall und mehrmaligen Fragen geben wir uns geschlagen und nehmen doch ein Tuk Tuk. Bei 100 THB mussten wir auch nicht lange überlegen. Das sind gerade mal 2,50 EUR die wir uns gespart hätten. Angekommen im Hotel werden wir zuerst einmal vertröstet. Das Zimmer wäre erst am Nachmittag frei. Nun gut. Da kann man nichts machen. Rucksäcke in den Aufbewahrungsraum und auf Erkundungstour gehen. Zuerst einmal haben wir dafür gesorgt das wir was zum Essen finden. Ganz in der Nähe war ein kleiner Markt mit Essensständen. Hier haben wir uns um 1 EUR ein Reisgericht gekauft und dann auf einer Sitzbank etwas abseits verspeist. Danach liefen wir ein bisschen in der Gegend rum. Aber da wir schon die „Hotspots“ von Bangkok bei unserem letzten Aufenthalt gesehen haben, wollten wir es lieber ruhig angehen lassen. Sind ein bisschen durch die Gassen geschlendert, waren im Einkaufscenter und schlussendlich sind wir erschöpft und todmüde am Mittag zu unserem Hotel zurück in der Hoffnung, dass vielleicht doch schon ein Zimmer für uns frei ist. Das war es dann auch. Zuerst haben wir uns also mal aufs Ohr gelegt. Das brauchten wir nach diesem Flug und Trouble früh morgens dann auch dringend. Abends sind wir dann wieder losspaziert und sind Essen gegangen und in den 7 Eleven. Eine Supermarkt Kette, gibt es an jeder Ecke in Bangkok. Hier holen wir immer Getränke, Snacks und allerlei. Den nächsten Tag haben wir am Hoteleigenen Pool verbracht. Gelesen, gebadet, entspannt. War einfach super fein. Abends haben wir dann den Food Corner im Einkaufscenter in der Nähe getestet. Hier kann man eine Karte mit Geld aufladen und nach Herzenslust an jedem Stand leckere Sachen kaufen. Wer hier nicht fündig wird, ist selbst Schuld ;-). Wir waren die einzigen Touristen, aber das war uns egal. Den nächsten Morgen ließen wir ganz ruhig angehen. Für uns hieß das ausschlafen, fein frühstücken und dann zum Flughafen fahren. Wir haben uns dieses Mal gegen ein Minivan und Taxi entschieden und haben es wie die Einheimischen gemacht. Wir sind Bus gefahren. Das war vielleicht witzig. Der Bus mit der Nummer 29. Ja und wann kommt der denn? Ja, dann wenn er kommt. Aha, alles klar. 😀 Nach gefühlten 40 Minuten und zig anderen Bussen kam dann auch wirklich die Nummer 29 daher gefahren oder gekrochen, war gerade Rush-Hour in Bangkok. Nach kurzer Zeit ergatterten wir einen feinen Sitzplatz am Fenster und dann ging die 1 stündige Fahrt zum Flughafen Don Mueang auch schon los. Nach Überquerung einer Baustelle und ein paar Gleisen und wackeligen Treppen standen wir auch schon in der Abflughalle vom Don Mueang Flughafen in Bangkok. Hat ja super geklappt 🙂

Der Flug nach Surat Thani ging pünktlich und verlief ohne irgendwelche Zwischenfälle, außer etwas Ruckeln hier und ein paar Windböen da. In Surat Thani angekommen sind wir mit dem Bus Shuttle in die Stadt gebracht worden und den restlichen Weg haben wir zu Fuß gemeistert. Waren ja auch nur 5 Minuten bis zu unserem Hotel und dieses Mal hat das Navi super funktioniert. Die App „Mapsme“ kann ich euch weiterempfehlen. Hier kann man offline navigieren man muss nur zuvor den Ort/Unterkunft/Restaurant vorher als Favorit markiert haben. Abends sind wir zum Foodmarket und haben bei den Locals gegessen. Direkt hinter den Ständen auf Plastikstühlen und Klapptischen. Und wieder waren wir fast die einzigen Touristen. Liegt vielleicht auch daran dass Surat Thani ein Zwischenstopp für viele Urlauber ist bevor es mit einem Boot weiter auf eine der Inseln im Golf von Thailand geht. Viele reisen sofort weiter. Da wir jedoch später ankamen sind wir eine Nacht dort geblieben. Heute Vormittag brachte man uns mit einem Mini Van zum Don Sak Pier und mit der großen Fähre sind wir nach Koh Samui rüber gesetzt. Nach gut 1,5 Stunden Fahrzeit sind wir auf unserer 1. Insel angekommen.

Nun sitze ich hier auf der kleinen Terrasse unseres Holz Bungalows in Koh Samui und blicke aufs Meer. Ich lasse die ersten Tage nochmals Revue passieren und bin einfach nur glücklich.

Der Abschied/Abflug naht…noch 3 Tage

Nur noch 3 Tage bevor es endlich losgeht. (Juhuuuuuuuuuuuuuuuuu)

Die letzten Tage verbringen wir noch mit Packen, Freunde treffen und Verabschiedungen. Ich mag keine Abschiede. Aber es gehört nun mal dazu. Hier ein großes Dankeschön an alle Freunde, Bekannte und Familie für die tollen Einladungen, für die lieben Worte und Geschenke. Leider passt nicht alles in unseren Rucksack, aber im Herzen nehmen wir euch sowieso auf unsere Reise mit :-). Langsam steigt auch die Nervosität. Zumindest bei mir. David ist immer noch ganz ruhig. Glaube man realisiert es erst wenn wir aus dem Flugzeug steigen und thailändischen Boden unter unseren Füßen spüren. Ach wie wir uns freuen. Auf das einfache Leben. Weniger Luxus, einfaches aber gutes Essen, das leckere Obst, andere Kulturen, anderes Klima. Wobei wir echt froh sind, dass wir erst Mitte August fliegen. Der Sommer bei uns war der absolute Wahnsinn und wir konnten uns in den letzten Wochen schon gut auf die Hitze vorbereiten und richtig abschalten.

Gestern haben wir noch einen internationalen Führerschein beim ÖAMTC erstellen lassen. Man wird nicht immer kontrolliert, aber sollte es der Fall sein, dann sind wir vorbereitet :-). 23 EUR hat der internationale Führerschein gekostet. Man muss einfach nur zum ÖAMTC mit seinem normalen Führerschein und nem neuen Passfoto (nicht älter als 6 Monate) und dann bekommt man ihn. Als Mitglied kostet er glaube ich um die 17 EUR. Aber da wir jetzt 1 Jahr autolos sind, benötigen wir keine Mitgliedschaft.

Auf welche Länder wir uns am meisten freuen? Puuuuuuh… schwierig zu beantworten. Wir freuen uns auf jedes Land dass wir bereisen, auf neue Eindrücke, neue Kulturen, anderes Essen und auf neue Bekanntschaften. Ich bin so dankbar, diese Reise machen zu können. Und das auch noch mit dem allerbesten Reisepartner den ich mir für dieses Abenteuer wünschen kann. Meinen absoluten Lieblingsmenschen David ❤ Wir erfüllen uns gemeinsam unseren Traum und sind dankbar dafür die Möglichkeit dazu zu haben.

„TRAVEL – the best way to be lost and found at the same time.“ 

(B. Smith)