Neuseeland – viel mehr als „das Land der Schafe“

SÜD INSEL

Um 6:00 Uhr morgens sind wir aufgestanden und zum Fähranleger gefahren. Ich hatte ein bisschen Panik mit KIWI auf die Fähre zu fahren. Ich habe mir vorgestellt, dass die Rampe ganz schmal ist und ich wie im Parkhaus im Kreis nach oben zirkeln muss. Dem war zum Glück nicht so. Ehrlich gesagt verlief alles ganz einfach. Man musste sich das Ticket an einem Schalter geben lassen und dann in der richtigen Reihe einordnen und dann hieß es warten bis sich die Schlange in Bewegung setzte. Auf der Fähre wurden wir wieder von Ordnern in die richtige Reihe eingewiesen und dann konnten wir hoch in den Passagierbereich gehen, um uns die 3,5 Stunden Überfahrtszeit zu vertreiben. Es gibt dort ein Café, Restaurant, einen feinen Sitzbereich mit gemütlichen Eckbänken und Sesseln, bei dem man seine eigene Jause mitbringen darf, free WIFI und einige Ladestationen, um die elektronischen Geräte aufzuladen. Ich vertrieb mir die Zeit ein wenig mit umher spazieren und ein, zwei Fotos schießen. Zu mehr war ich nicht motiviert bei dem tristen regnerischen Wetter. Den Rest verbrachten wir mit Nachrichten schreiben und Pläne für Nelson schmieden. Als wir uns der Südinsel näherten, stieg meine Laune schlagartig, da sich uns ein blauer Himmel präsentierte mit Sonnenschein. Natürlich habe ich nochmals meine Kamera gezückt um die atemberaubende Landschaft um uns herum bildlich festzuhalten. Richtig großartig, wenn man mit der Fähre in den Hafen von Picton einläuft.

Sind dann mit KIWI weiter gedüst nach Nelson. Das ist einer der sonnenreichsten Orte Neuseelands 😊 Hier wollten wir die nächsten Tage bleiben und meinen 30. Geburtstag feiern. Einen kostenlosen Platz zum Übernachten haben wir mitten in der Stadt gefunden, umgeben von einigen Geschäften, aber abends war es recht ruhig dort.

Zu meinem 30. Geburtstag weckte mich mein Schatz David mit leckeren Croissants aus der Bäckerei von nebenan und einem heißen Cappuccino. Wir sind gemütlich durch die Stadt spaziert und haben dann einen schönen Park entdeckt mit einem Wanderweg am Fluss entlang. Diesen sind wir dann ein paar Kilometer entlanggewandert. Die Sonne kam raus und es hatte immerhin 20 Grad. Auf dem Rückweg bekam ich noch einen Belohnungs-Geburtstags-Muffin. Dieser schmeckte natürlich hervorragend. Abends hat mich mein Schatz zum Italiener um die Ecke ausgeführt.  Mein einziges schickeres Kleid, dass ich dabeihabe, kam zum Einsatz 😊 Es war eine der besten Pizzen, die ich in letzter Zeit gegessen hatte. Haben den Abend dann noch bei einem Fläschle Wein gemütlich ausklingen lassen. Über die zahlreichen Geburtstagsglückwünsche habe ich mich sehr gefreut die mich per Handy, Facebook, Instagram und Co. erreicht haben und konnte mir bei dem ein oder anderen auch eine kleine Träne nicht verdrücken. Es war ein sehr schöner Tag!

Am darauffolgenden Tag haben wir dem Hallenbad einen Besuch abgestattet. Nach einer heißen Dusche ging unsere Fahrt weiter nach Motueka. Auf dem Weg dorthin haben wir uns im Supermarkt mit Jause-Material eingedeckt für unsere geplante Wanderung im Abel Tasman National Park. Es gibt dort unter anderem den Great-Ocean-Coastal Walk. Dieser ist gesamt 152 Kilometer lang und man läuft ihn in mehreren Tages-Etappen. Da wir weder Zelt noch Schlafsack besitzen und die Übernachtungspreise der Zeltplätze im Abel Tasman National Park in der Hochsaison sehr hoch sind, haben wir uns gegen eine mehrtätige Wanderung entschieden. Auch das Wassertaxi wollten wir meiden. Sind dann zu Fuß bei strahlend blauem, wolkenlosem Himmel von Marahau bis nach Anchorage Bay gelaufen und wieder retour. Gesamt legten wir an diesem Tag mehr als 28 Kilometer zurück. Nun kennen wir das absolute Maximum, was wir an Kilometer an einem Tag schaffen können. 😉 Auf der Strecke gibt es zahlreiche Look-Outs und View-Points. Der Weg führt über unterschiedliche Streckenabschnitte, mal über Stege, kleine Holzbrücken, durch den Wald, am Meer entlang und wir hatten nie das Gefühl, dass die Landschaft eintönig scheint. Uns hat die Aussicht immer wieder umgehauen. Der Abel Tasman National Park zählt für uns zu den schönsten Plätzen der Welt, die wir bisher gesehen haben. Ein absolutes Must-Do, wenn man auf der Südinsel Neuseelands ist. Abends taten uns die Füße weh, sodass wir uns für die nächsten 2 Tage nichts vornahmen. In Motueka fanden wir den perfekten Freedom-Camping Platz. Direkt am Meer, umgeben von grün, es gibt sogar eine Grillstation. Alles, was das Camper-Herz begehrt 😉 Die Wetteraussichten kündigten den Sommer an und so sind wir noch 3 Tage dortblieben.

Als nächstes stand Greymouth auf unserer Route. Hier fanden wir ebenfalls einen Freedom-Camping Platz direkt am Meer. Allerdings hatte sich das Sommerwetter von heute auf morgen verabschiedet und bei nur mehr 16 Grad, eingewickelt in dicken Pullis und Wollsocken machten wir das beste aus der Situation und recherchierten fleißig im Internet was es hier noch alles zu sehen gibt. Nebenbei zauberte David uns eine leckere Reispfanne mit Hühnchen und wir buchten schon mal ein Mietauto für unseren Great-Ocean-Road Trip in Australien.

Wir fuhren zu den Pancake Rocks, ca. 35 Minuten entfernt. Dort kann man einen 20-minütige Loop-Walk laufen. Es ist ein sehr schön angelegter Pfad, bei dem man alle paar Meter einen Blick auf die Pancake-Rocks erhaschen kann. Spezielle Felsformationen die aus dem wilden Meer ragen. Es hat uns sehr gut dort gefallen. Nach dem Ausflug habe ich noch meinen Kamera-Akku im Touristenbüro „i-SITE“ aufladen lassen. Das kann man für nur 1 Euro und so sparen wir es uns, um auf kostenpflichtige Camping Plätze zu gehen. Denn meine Kamera-Akkus und mein Notebook sind das einzige das per Steckdose aufgeladen werden muss. Alles andere (Kühlschrank, Handy) lädt sich während der Fahrt auf 😉

Am nächsten Tag sind wir zum Franz Josef Gletscher. Dort gibt es unterschiedliche Rund/Wanderwege. Leider hatten wir kein Glück mit dem Wetter und man hat den Gletscher nicht gesehen. Trist und grau, regnerisch, kalt und neblig. Sind dann nach der kleinen Wanderung weitergefahren. Später sind wir dann doch auf einen kostenpflichtigen Camping Platz gelandet, da wir in der Nähe keinen kostenlosen gefunden hatten und wir keine Lust mehr hatten noch länger umher zu fahren. Immerhin war das Wetter hier etwas freundlicher. Machten dann noch die Bekanntschaft mit einem netten Vorarlberger, der allein in Neuseeland unterwegs war.

Weiter ging es nach Wanaka. Genauer gesagt zum Lake Wanaka. Was für ein schönes Plätzlein Erde. Ein See umgeben von wunderschönen Bergen und sattem Grün. Es erinnerte uns an zuhause. Klar, dass wir uns hier wohlfühlten und so entschieden wir uns Weihnachten am Lake Wanaka zu verbringen. Unser Weihnachtstag startete mit einer Wanderung auf den nahe gelegenen Mount Iron. Hier läuft man einen Rundweg. Zuerst geht es steil bergauf und dann steil bergab. Oben angekommen genossen wir den Panorama Rundblick und staunten wieder einmal über die Natur Neuseelands. Danach sind wir in den Supermarkt und haben uns leckere Rindersteaks gekauft, Kartoffeln, Antipasti und eine Flasche guten Wein. An einem Campingplatz mitten im Wald, direkt am Fluss verspeisten wir das beste Steak, das wir in letzter Zeit gegessen hatten, freuten uns über die Antipasti und den guten Wein. Weihnachten ohne unsere Lieben ist natürlich was ganz anderes und wir hatten schon etwas Heimweh, aber so ließ es sich sehr gut aushalten und wir hatten einen schönen Tag. Früh morgens wurde dann noch fleißig mit unseren Familien Video-telefoniert, denn bei ihnen war es erst Weihnachtsabend. Also konnten wir ein bisschen dabei sein 😊

Nach drei schönen und ruhigen Sommertagen beschlossen wir weiterzuziehen. Auf der Suche nach einem kostenlosen Plätzchen führte uns der Weg irgendwo ins Nirgendwo. Über holprige, schmale Kiesstraßen mit großen Schlaglöchern ging es steil bergauf. KIWI schnaufte kräftig und mehr als einmal kreuzte ein Hase und Schafe unseren Weg. Wir konnten uns nicht vorstellen, dass hier ein Camping Platz sein soll, also entschieden wir uns umzukehren. An der Hauptstraße angekommen trafen wir auf einen anderen Camper Van dieser sagte uns das der Campingplatz wohl noch 9 Kilometer entfernt sei. 9 Kilometer mit KIWI über diese holprige Piste?! Lieber nicht 😀 So fuhren wir weiter. Sind dann 40 Minuten später anderswo fündig geworden.

Oamaru war unser nächster Ort, den wir uns anschauen wollten. Hier lebt die Blau-Pinguine-Kolonie und der selten anzutreffende Gelbaugen-Pinguin. Wer mich kennt weiß, dass ich Tiere liebe, also wollte ich die süßen Watschelchen sehen. Wir sind auf Pinguinsichtung gegangen, aber leider blieben sie versteckt. Aber immerhin haben wir eine Robbe entdeckt. Die war auch süß. Haben uns dann noch einen leckeren Cappuccino in einem kleinen Café der Stadt gegönnt. Es gibt auch eine andere Möglichkeit die Blau-Pinguin-Kolonie zu sehen. Diese ist allerdings kostenpflichtig. Wir sind hingefahren und haben uns darüber informiert, jedoch wollten wir der „Pinguin-Show“ nicht beiwohnen.

Timaru liegt ebenfalls auf dem Weg nach Christchurch und so verbrachten wir dort auch einen Tag. Auch hier hatten wir kein Glück die Pinguine in freier Wildbahn zu sehen, aber ich denke ich komme schon noch dazu 😉

Unser letzter Stop in Neuseeland war Christchurch. Hier gaben wir KIWI ab…. Leb Wohl, danke das du uns von A nach B gebracht hast. Wir hatten eine großartige Zeit!

…und freuten uns sehr über ein richtiges Bett und mehr Platz 😉

Fazit zur Süd Insel:

Die Süd Insel ist landschaftlich komplett anders als die Nord Insel. Uns hat sie jedoch genauso gut gefallen. Auch hier sind wir einige Kilometer von Picton bis runter nach Wanaka und von Wanaka über Oamaru, Timaru nach Christchurch gefahren. Gesamt kommen wir auf über 3.600 Kilometer in 30 Tagen. Wir haben viel erlebt. Das absolute Highlight der Süd Insel war für uns der Abel Tasman National Park. Wer schon mal selbst dort war, teilt sicher unsere Begeisterung. Das Wetter auf der Süd Insel ist genauso witzig wie auf der Nord Insel. Es gab Tage da hatten wir drei Jahreszeiten an einem Tag. Neuseeland du hast uns so viel Wundervolles erleben lassen und deine Natur ist atemberaubend.

Jetzt sind wir bereit für unser nächstes großes Abenteuer. In AUSTRALIEN

Neuseeland – viel mehr als „das Land der Schafe“

NORD INSEL

Nach einem langem Anreise Tag sind wir etwas müde in Auckland angekommen. Wir hatten einen Flug von Kuala Lumpur mit kurzen Zwischenstopp in Australien gebucht. Der erste Eindruck von Neuseeland, nachdem wir aus dem Flugzeug gestiegen sind – hier ist es aber ganz schön kühl. Das war das erste Mal, dass wir unsere langen Klamotten, die wir immer im Flieger tragen, auch tatsächlich angelassen haben, als wir angekommen sind. Nach 3,5 Monaten in Asien ist es kein Wunder, dass es uns bei 20 Grad friert. Wir haben uns dann einen UBER geschnappt und sind zu unserer Airbnb Unterkunft gebracht worden.

Am nächsten Tag sind wir zu dem Mietwagen-Verleih gelaufen und haben unseren gebuchten Camper Van in Augenschein genommen. Ich war sehr aufgeregt. Und da stand er. ER ist gut 20 Jahre alt, hat über 450.000 Kilometer auf dem Tacho und sehr viele Dellen und Schrammen. Wir tauften ihn KIWI 😊 und schickten schon einmal ein Stoßgebet in den Himmel, dass wir die Reise heil überstehen. Die erste Herausforderung war das links fahren. Ich war als Erste dran und bin erst mal schön auf die falsche Spur beim rausfahren aus dem Parkplatz. Zum Glück haben wir es sofort gemerkt und es war kein anderes Fahrzeug auf dieser Straße unterwegs. Uff! Nochmals Glück gehabt. Also sind wir erstmals vorsichtig zum nächsten Supermarkt getuckert und ich habe mich mit dem Links fahren etwas vertraut gemacht. Nachdem wir uns mit Lebensmittel, Putzzeug, Hygiene Artikel etc. eingedeckt haben ging die Fahrt los.

Mit Hilfe einer App suchten wir uns den ersten Freedom-Camping Platz (diese sind kostenlos) und wurden zuerst enttäuscht, da dieser geschlossen war. Eine hilfsbereite Dame gab uns dann einen Tipp wir sollten es doch mal am Bethells Beach probieren. Dies sei zwar kein offizieller Camping Platz, jedoch stehen dort des Öfteren Camper Vans über Nacht. Laut Navi war es nur 30 Minuten entfernt also probierten wir dort unser Glück und wurden nicht enttäuscht. Ein kleiner Kiesparkplatz oberhalb eines Strandes, mit Toiletten und Dusche. In unserer ersten Nacht klopfte ein Ranger an die Türe. Wir waren ganz schön nervös und dachten er würde uns verjagen. Aber das Gegenteil war der Fall. Er fragte uns ob wir hier über Nacht stehen bleiben möchten und er jetzt das Tor abschließt. Glück gehabt! 😀 Der Platz hat uns so gut gefallen, dass wir noch eine weitere Nacht dortgeblieben sind. Untertags konnte man super am Strand umher spazieren. Am 3. Tag sind wir mit dem Camper Van wieder nach Auckland gefahren. Haben dort von einer Einheimischen den Tipp bekommen, dass man kostenlos ins Hallenbad gehen kann. Das haben wir uns nicht zweimal sagen lassen und nach einer Abkühlung im Pool und einer heißen Dusche danach sind wir dann mit dem Bus in die Stadt gefahren. Auf dem Weg dorthin haben wir viel gesehen. Im Stadtzentrum sind wir dann durch die Straßen geschlendert und haben uns einen Eindruck über Auckland verschafft. Hat uns jetzt nicht so umgehauen, aber ist trotzdem ganz okay ein Tag dort zu verbringen. Den Abend haben wir gemütlich am Bethells Beach ausklingen lassen.

Am darauffolgenden Tag fuhren wir nach Kawa Kawa. Ein kleiner Ort in der Nähe von Paihia gelegen. Hier waren wir auf dem Freedom-Camping Platz von Hundertwasser. Hier darf man eine Nacht stehen bleiben und man kann unter anderem die berühmte Toilette im Design von Hundertwasser anschauen. Unser Fazit: Es ist eine Toilette, nett anzuschauen aber jetzt kein „must-see“ 😉 Der nächste Ort, den wir uns anschauten war Paihia. Ein kleines aber sehr schönes Städtchen direkt am Meer. Hier wurde ich von meinem Schatz David zu einem Segel Turn eingeladen, mein verfrühtes Geburtstagsgeschenk. Ich war begeistert und schon am nächsten Morgen ging es los. Unser Skipper Dave begrüßte uns gut gelaunt bei traumhaft schönem Wetter auf dem großartigen Segelschiff „she’s a Lady“. Der Tag konnte nur gut werden. Es waren mit uns noch 10 Leute an Board. Wir segelten bei bestem Wind durch die Bay of Island und waren beeindruckt von dieser atemberaubenden Landschaft. Türkisfarbenes Wasser, majestätische Felsen die aus dem Wasser ragten und viele kleine Inseln drum herum. Nach einer super Fahrt kamen wir zu der kleinen Insel Waewaetorea. In einer wunderschönen Bucht gelegen liegt hier das versteckte Paradies. Atemberaubend! Wir sind dann barfuß an Land gegangen und nach einem halbstündigen Aufstieg standen wir am höchsten Punkt der Insel und hatten einen Bilderbuch-Aussicht die uns sprachlos machte. Fotos sagen mehr als Worte 😉 Nach einer leckeren Jause segelten wir zurück nach Paihia und jeder an Board durfte mal das Segelschiff steuern und mithelfen beim Segel hissen. Voll cool! Das absolute Highlight des Tages waren jedoch die Delfine. Auf einmal sind mehrere von Ihnen um das Schiff geschwommen, daneben, dahinter, unten durch, die ganze Zeit sind sie knapp neben uns aufgetaucht und haben uns angespritzt. Soll ja bekanntlich Glück bringen, haben wir uns sagen lassen. Sie hatten wohl Spaß, denn sie sind eine ganze Weile neben dem Schiff her geschwommen und haben uns ein Stück begleitet. Glücklich und müde von der starken Sonne sind wir in Paihia angekommen. Das war das coolste Geburtstagsgeschenk aller Zeiten. Danke mein Schatz 😊

Heute stand Kultur auf dem Programm. Wir fuhren zu den Waitangi Treaty Grounds. Hier haben wir uns für einen Tour mit einem Guide angemeldet. Wir erfuhren viel über die Kultur der Maori und über die Geschichte Neuseelands. Zum Schluss gab es noch eine kleine Tanzaufführung der Maori. Es war uns ein bisschen zu touristisch gemacht, aber okay. Sind dann noch über das Gelände spaziert und haben uns das Museum angeschaut. Kaitaia im „Northland“ war der nächste Ort auf unserer Route. Die Strecke dorthin war sehr bergig und kurvenreich. Unser Kiwi schnaufte gewaltig und wir sind im Durchschnitt mit 20 km/h die steilen Straßen hochgekrochen. Brauchten dadurch um einiges länger als geplant. Aber wir hatten ja Zeit.

Dem Ninety Mile Beach in Ahipara statteten wir am nächsten Tag einen Besuch ab. Das liegt in der Region Northland und ist ziemlich weit im Norden oben. Was für ein Strand. Wir waren eine Zeit lang die einzigen dort. Ich habe zuerst mal einen Freudensprung gemacht und gejubelt. Ich spürte die pure Freiheit! Der Strand ist so breit und lang, dass er auch als Straße benutzt wird. Dies wird jedoch nur Fahrzeugen mit Allradantrieb empfohlen. Es sind wohl schon einige Fahrzeuge im Sand oder Wasser stecken geblieben und sind nicht mehr rausgekommen, da am Ninety Mile Beach kein Abschleppdienst zur Hilfe kommt. Das hält die Kiwis mit ihrem schweren Pick-up jedoch nicht davon ab. Haben ein paar dort gesehen wie sie über den Sand gebrettert sind. Waren dann so motiviert, dass wir am gleichen Tag noch zu einem weiteren must-see gefahren sind, nämlich in den Waipoua-Forest zu den Kauri Bäumen. Das ist ein sehr schöner Wald mit sehr alten Kauri Bäumen. Wir haben dort unter anderem die Mutter aller Kauri Bäume „Tane Mahuta“ bestaunt und uns blieb erstmals der Mund offen stehen. Einen so gigantischen Baum haben wir zuvor noch nie gesehen, majestätisch. Als wir davor standen kamen wir uns ganz schön klein vor.  Sind dann noch die anderen Kauri-Giganten anschauen gegangen. Es war ein schöner Waldspaziergang. Über Stege, Wege führen gekennzeichnete Pfade zu den Bäumen. Vor dem Eintritt in den Wald muss man sich einer speziellen „Schuhputz-Prozedur“ unterziehen, um dafür zu sorgen, dass keine Schädlinge in den Waipoua-Forest eingeschleppt werden, der den Bäumen schaden könnte. Beim Verlassen des Waldes ebenso. Das Gute daran ist, dass man danach sehr saubere Schuhe hat. 😉 Bevor es dunkel wurde, hatten wir ein Plätzlein für die Nacht gefunden. Der Vorteil in Neuseeland ist, dass es erst sehr spät dunkel wird.

Den nächsten Tag verbrachten wir in Te Whanata. Ein Ort den wir als Zwischenstopp nach Rotorura besuchten. Mit einem Spaziergang ins Städtchen, Kaffee und leckeren Fish & Chips ließ sich die Zeit gut vertreiben.

In Rotorua angekommen stieß uns zuerst einmal ein beißender Geruch von Schwefel in die Nase. Puh! Das roch wie faule Eier. Sehr gewöhnungsbedürftig. Man musste auch die ganze Zeit niesen. Haben es uns trotzdem nicht nehmen lassen und sind in den Kuirau-Park und haben uns die zahlreichen rauchenden, brodelnden, Erdlöcher, stinkenden Quellen angeschaut. Diese sind wohl durch eine vulkanische Eruption 2001 in Rotorua entstanden. Man kann wirklich sehr viele davon bestaunen. Trotz des sehr starken Gestanks war es trotzdem sehr schön und hat uns gut gefallen. Sind dann noch zum Lake Rotorua spaziert. Ein sehr schöner See mit tollem Panorama Blick auf die Berge. Und hier war die Luft auch rein 😉

Trotz des beißenden Geruchs wollte ich unbedingt in den Wai O Tapu – Park, hier lassen sich ebenfalls zahlreiche Tümpel, Quellen, Erdlöcher, Seen usw. bestaunen. Es war sehr interessant und echt beeindruckend. Jedoch finden wir, dass 20 EUR pro Person schon ein recht hoher Eintrittspreis ist. Aber schön anzuschauen war es dennoch und wir hatten einen großartigen Tag.

Angekommen am Lake Taupo waren wir sofort verliebt in diesen Ort. Wir fanden einen super Freedom-Campingplatz, direkt am See, sehr idyllisch. Hatten einen sehr netten Camping-Nachbar. Gianni, ein ehemaliger Eishockey-Profi aus der Schweiz. Ich habe für uns alle Wraps gemacht, Gianni hat Bier und Chips beigesteuert. Es war ein sehr gelungener Abend. Hier blieben wir die nächsten beiden Tage und haben am See relaxt und das Städtchen erkundet.

Auf dem Weg nach Wellington haben wir zuvor noch in Feilding gehalten und in einem Park campiert. Ein sehr schönes Plätzlein. Und dann war die restliche Strecke nach Wellington nicht mehr ganz so lang.

In Wellington haben wir Proviant für die Fähre gekauft, Wäsche gewaschen und dann am Hafen übernachtet bevor es mit der Fähre morgen weitergeht auf die Südinsel, wo unser erstes Ziel Nelson sein wird.

Ein erstes Fazit zu Neuseeland:

Die ersten Tage als Camper haben wir gut gemeistert. Uns ans Camper-Leben angepasst, mit unserem Camper „Kiwi“ vertraut gemacht und uns an das Links fahren gewöhnt. Die Hilfsbereitschaft der Kiwis (so werden die Einwohner Neuseelands genannt) ist sehr hoch. Egal wo du stehst, es kommt immer jemand zu dir und fragt dich ob du Hilfe benötigst oder gibt dir ein paar Tipps. Uns ging es ständig so.

Wir sind froh, dass wir die lange Anreise nach Neuseeland auf uns genommen haben und nun sind wir gespannt, was die Süd Insel zu bieten hat. Die Messlatte liegt schon mal sehr hoch, da uns die Nord Insel wirklich sehr gut gefallen hat. Wir sind einige Kilometer von Auckland bis hoch nach Ahipara/Northland und dann runter bis Wellington gefahren, haben viel gesehen und waren des Öfteren begeistert von der atemberaubenden Natur Neuseelands. Es gab Tage da hat das Wetter im 10 Minuten Takt gewechselt, von sonnig und warm zu regnerisch und kalt, Jacke an, Jacke aus. Sonnenbrille wegräumen, Sonnenbrille wieder rausholen. Das war ein bisschen lästig. Aber wir hatten großteils gutes Wetter und deshalb kann man da ein Auge zudrücken 😉 Auch das Camper-Leben ist nicht immer ein Zucker-Schlecken, aber man gewöhnt sich dran.

Südinsel wir kommen 😊

Malaysia

Mit dem Bus ging unsere Fahrt weiter nach Melaka in Malaysia. Hier hatten wir eine richtig großartige Wohnung per Airbnb gebucht. Mit mega Ausblick aufs Meer und Infinity Pool. Abends gingen wir auf Restaurant-Suche. Hier sind wir dann auf das koreanische Restaurant gestoßen, dass Steam Boat anbot. Keiner von uns wusste was das ist, aber wir sind trotzdem rein. Der Kellner erklärte es uns. Sein Englisch war nicht gerade das Beste und nach längerer Erklärung haben wir Fünf zumindest verstanden, dass es wohl so eine Art Fondue ist, bei dem man Gemüse, Meeresfrüchte, Fleisch in den brodelnden Kessel in der Mitte des Tisches hineingibt. Das war vielleicht ein Gelächter, haben das ganze Restaurant unterhalten.

Am nächsten Tag sind wir zum St.Paul Hill hochgelaufen. Hier hat man einen guten Ausblick über die Stadt. Danach sind wir am Fluss entlang spaziert und haben die coolen street art Motive bewundert. Nach einer kleinen Stärkung entschieden wir uns für eine Bootsfahrt. Vom Boot aus konnte man die street art Motive noch besser wahrnehmen und es war angenehm im Schatten zu sitzen. Neben ein paar großen Varanen sahen wir auch noch einen Affen. Weiter ging es zum Stadthuys. Im Inneren befindet sich ein Museum. Wir haben die Gebäude allerdings nur von außen besichtigt. Im holländischen Kolonialstil erbaut sind die roten Gebäude ganz nett anzusehen. Abschließend führte unsere Tour durch die Jonker Street. Bunt, laut, schrill. Den Abend ließen wir gemütlich in einem food court ausklingen. Hier gab es allerlei zu Essen. Da war für jeden was dabei. David und ich sind am nächsten Tag am Pool geblieben. Uns war es zu heiß, um erneut auf sight seeing tour zu gehen. Moni, Vanessa und Boris sind dann allein losgezogen. Jedoch nach kurzer Zeit leisteten sie uns am Pool Gesellschaft. Hier verbrachten wir noch eine Weile bevor uns ein großes Gewitter vertrieb. Den Abend verbrachten wir in einem kleinen Restaurant um die Ecke. Und dieses entpuppte sich als Volltreffer.

Unser nächstes Ziel war Kuala Lumpur. Mit dem Bus kamen wir am Busbahnhof an und schnappten uns ein Taxi, um zu unserer nächsten Airbnb Unterkunft zu fahren. Auch diese Wohnung war sehr cool. Boris hatte sogar den Blick auf die Petronas Towers vom Bett aus, wenn er sich an die Scheibe lehnte 😉 Nachdem wir durch die Straßen geschlendert sind, Frühstück eingekauft hatten, sind wir abends dann zu den Petronas Towers gelaufen. Hier gibt es ein wunderschönes Wasserspiel, welches abends die Besucher mit bunten Farben und Musik verzückt. Dieses haben wir uns eine Zeit lang angesehen bevor wir dann zu den Petronas Towers rüber sind. Diese sind wirklich gigantisch. Natürlich wurden fleißig Fotos geknipst – jedoch nicht nur von uns 😉 Aber wir konnten ein paar gute Stellen entdecken wo es auf den Fotos dann so aussah, als wären nicht so viele Menschen dort. Des Weiteren haben wir eine riesen Shopping Mall erkundet. Hier gibt es sogar eine Achterbahn. Boris ist natürlich damit gefahren. Wir anderen haben verzichtet. Nebenbei haben wir uns China Town und Little India angeschaut.

Den letzten Tag in Kuala Lumpur verbrachten wir in den Batu Caves. Diese sind nett anzusehen, jedoch völlig überlaufen. Und es war sehr, sehr heiß. Bei den vielen Treppenstufen sind wir ganz schön ins Schwitzen gekommen. Danach haben wir noch die Light Cave besichtigt. Jedoch nicht wirklich sehenswert. Wir Mädels hatten dann noch einen Beauty Abend inkl. Gesichtsmaske. Das war vielleicht ein Gelächter. Die Fotos davon sehe ich mir gerne an. Sie bringen mich zum Lachen.

Die Cameron Highlands waren unser nächstes Ziel. Mit dem Bus ging es hoch hinauf auf 1.600 m. Es war sehr kurvenreich, Moni wurde es übel und auch David, Vanessa und mir war es nicht ganz wohl. Nach knapp 4 Stunden war das zum Glück endlich vorbei und dass ohne die Kotz-Säckle zu benutzen. Puh! Die Cameron Highlands haben uns regnerisch und kühl empfangen. 14 Grad. Brrrr* David und mich hat es sogleich gefroren. Wir waren andere Temperaturen in Südostasien gewöhnt. Sofort wurde Pulli, Jeans und sogar unsere dicken Wollsocken aus dem Back Pack ausgepackt 😀 Nachdem wir die nächste Unterkunft bezogen hatten ging es wieder mal auf Frühstücks-Einkauf-Suche. Hier wurden wir von einem so heftigen Regenschauer überrascht, dass wir ziemlich nass wurden. Iiiih, und dass bei 14 Grad.

Am nächsten Tag haben wir das Örtchen Tanah Rata etwas erkundet und eine Tour gebucht. Vanessa, Moni und Boris entschieden sich für eine Ganztages-Tour mit Dschungel Trekking und allem Drum und Dran. David und ich beließen es auf einer Halbtages-Tour. Somit verbrachten wir den darauffolgenden Tag getrennt von der Gruppe. Für uns war es die richtige Entscheidung. Unsere Tour führte uns hoch hinaus auf den Gunung Brinchang auf 2.030 m. Mit einem Safari-Jeep ging es über eine Holperstrecke auf den Berg hoch. Dort angekommen haben wir einen Walk durch den Mossy Forest gemacht, dies ist ein durch Moos bewachsener Regenwald. Über Holzstege führt der Weg und man ist umgeben vom Dschungel. Der Mossy Forest hat irgendwie etwas Mystisches an sich und uns gefallen. Danach haben wir die beeindruckenden Teeplantagen besichtigt. Es grünt so grün! Was für eine atemberaubende Natur. Zum Abschluss haben wir uns ein Tässchen malaysischen Tee in netter Gesellschaft gegönnt und die schöne Aussicht auf die Teeplantagen genossen. Abends hat man sich dann fleißig ausgetauscht.

Morgens ging es mit dem Bus weiter nach Penang – George Town. Hier hatten wir wieder eine super Unterkunft gebucht. George Town ist eine sehr großartige Stadt. Uns erwartete ein großartiges street art Motiv nach dem Nächsten. Es gibt sogar eine street art map. Diese haben wir uns geschnappt und sind in der Hitze auf streetart sight seeing tour gegangen. Wirklich sehr cool. Hier wird man selbst zu einem Teil des Motives. Wir hatten einen sehr lustigen Tag und wieder wurden einige Fotos geknipst. Abends hatten wir noch einen ungebetenen Gast in unserer lässigen Wohnung. Eine riesige Kakerlake, diese hatte sich unter dem Sessel bei Vanessa positioniert und nicht damit gerechnet, dass ich sie aus dem Augenwinkel entdeckt hatte. Mensch, das war vielleicht ein riesen Geschrei. Nach mehrmaligen Versuchen sie einzufangen durch Boris hatten wir sicher den ganzen oberen Stock aufgeweckt. Schlussendlich schaffe er es zum Glück den ungebetenen Gast nach draußen zu befördern. Den nächsten Tag verbrachten wir am Pool.

Langkawi war eine Zwischenstation auf dem Weg nach Koh Lipe in Thailand. Hier wollten David und ich noch ein paar Inseltage einlegen, bevor unser Camper-Van Abenteuer in Neuseeland startete. Vanessa, Moni und Boris haben sich entschlossen ebenfalls dort ihre letzten Urlaubstage zu verbringen also buchten wir die Boots-Tickets. Nach der Boots-Fahrt von Penang nach Langkawi nahmen wir das Speed-Boot und fuhren auf die kleine thailändische Insel Koh Lipe in der Andamanensee. Als wir ankamen empfing uns die Insel mit türkisfarbenem Wasser und Sonnenschein. Wir bezogen unsere Bungalows und sind alle ins kühle Nass gesprungen. So lässt es sich aushalten. Die ersten Tage waren leider etwas verregnet. Morgens hat uns der Regen geweckt, mittags war es dann bewölkt aber man konnte wenigstens was unternehmen oder an den Strand liegen. Abends sind wir losgezogen und haben die Walking-Street erkundet. Hier gibt es viele Shops, Restaurants, Essensstände und Beauty Salons. Hier haben wir jeden Abend ein anderes Restaurant ausprobiert. Vanessa, Moni und Boris haben dann noch einen Schnorchel Trip gebucht, diesen mussten sie jedoch abbrechen, aufgrund des sehr schlechten Wetters. David und ich blieben im Resort und haben das schlechte Wetter genutzt, um Fotos zu sortieren. Am Abreisetag der Drei war das schönste Wetter (manchmal ist es wie verhext) und auch die Tage danach wurde es nicht schlechter. Vanessa, Moni und Boris es war schön, dass ihr da wart und uns einen Teil auf unserer großen Reise begleitet habt 😊. Wir hatten eine super Zeit!

David und ich hatten noch traumhafte Badetage auf Koh Lipe und haben die restliche Zeit genutzt, um zu chillen und uns über Neuseeland etwas einzulesen und die Route für die ersten Tage dort zu planen.

Das Abenteuer Neuseeland kann beginnen – wir sind bereit 😀

Hello Singapur – was für eine Stadt!

Angekommen am Flughafen wurden wir von den Dreien (Vanessa, Moni und Boris) herzlich empfangen. Es gab viel zu erzählen. Mit der Metro und dem Bus ging es zu unserem Hotel. Die Drei sind schon morgens in Singapur angekommen und hatten schon ein wenig Zeit die Gegend zu erkunden. Im Hotel angekommen überreichten sie uns ein Mitbringsel aus der Heimat. Ein Laib Schwarzbrot, Landjäger, Kaminwurzen und einen Luschnour Senf 🙂 Mensch haben wir uns darüber gefreut 😉 Vorallem über das Brot, denn gutes Brot ist in Südostasien Mangelware. Das war wirklich eine sehr coole Idee von ihnen! Wir freuten uns sehr über die guate Jausn, die uns die nächsten Tage als Frühstück diente.

Am nächsten Tag wollten wir uns den „Tourist-Pass“ (Karte für Bus, Metro und Bahn) besorgen. Haben dann im Hotel nachgefragt wo man den bekommt. Der Hotel Angestellte erklärte uns das es ein paar Straßen weiter ein Büro gäbe. Sind dann losmarschiert aber nach mehreren Straßen und mehrmaligem Nachfragen sind wir zu dem Entschluss gekommen dass es hier kein Büro/Verkaufsstelle gab bei dem man den Pass kaufen konnte. Man musste mit der Metro erstmals zu ner anderen Haltestelle fahren. Nach längerem Suchen und erneutem Nachfragen hatten wir es endlich geschafft und alle waren mit einem Tourist-Pass ausgestattet. Unsere Stadterkundungstour konnte beginnen.

Wir haben in den 3 Tagen in Singapur einige Schritte zurück gelegt. (Füaß hean ma weh tau ;)) Unser Weg führte uns unter anderem durch den Finance District mit seinen imposanten Wolkenkratzer und Gebäuden wirklich sehenswert. Mussten die ganze Zeit den Hals verrenken und die hohen Gebäude bestaunen. Auch den Gardens by the Bay haben wir besucht. Ein riesiger Park mit toller Grünanlage und den bekannten „Super Tree’s“, vorallem Nachts definitiv einen Besuch wert, denn dann wurden die Super-Trees in unterschiedlichen Farben beleuchtet und auch das Riesenrad und die Wasserspiele sahen dann noch schöner aus. Wogegen der Besuch des Cloud-Forest eine komplette Enttäuschung war und sein Geld absolut nicht wert ist. Wir haben es uns nicht nehmen lassen und sind in die Sky Bar des Marina Bay Sand Hotels hoch, 190m über den Boden. Was für eine bombastische Aussicht. Wir zahlten 20 SGD Eintritt, aber bekamen einen Verzehrgutschein für 1 Getränk (immerhin) wir haben uns jeder einen Cocktail geleistet, dieser war allerdings so teuer, dass jeder von uns nochmals 7 SGD +TAX +Service Charge auf den Gutschein drauflegen musste. Die Skyline von Singapur war wirklich sehr beeindruckend. Wir kamen aus dem Staunen und Fotos knipsen gar nicht mehr heraus. Somit hatte sich der teure Besuch in der Sky Bar schlussendlich doch gelohnt.

Am darauffolgenden Tag sind wir mit einer Schwebebahn zu der nahegelegenen Insel (Sentosa) gefahren, nachdem wir China-Town zuvor besichtigt hatten. Auf Sentosa gab es natürlich auch einen Strand. Dort war vielleicht was los. Sind am völlig überfüllten Strand entlang spaziert, über eine Wackel- Hängebrücke zum Aussichtsturm gelaufen und haben versucht die ganzen Eindrücke dieser Stadt zu verarbeiten.

Fazit: Singapur ist eine sehr coole Stadt, modern und sauber, jedoch für einen längeren Aufenthalt definitiv zu teuer ;-).

Aber wir hatten eine gute Zeit und viel Spaß!

Unsere Reiseroute führt uns Fünf nun weiter nach Melaka in Malaysia. Hier haben wir uns eine tolle air bnb Wohnung gebucht 🙂 Um nach Melaka zu kommen, nehmen wir den Bus. Sind gespannt was uns in Malaysia erwartet.

Kambodscha

Von Saigon fuhren wir mit dem Bus über die Grenze nach Phnom Penh in Kambodscha. Nachmittags kamen wir in der Unterkunft, die wir zuvor gebucht hatten, an. Ein kleines Hotel, etwas außerhalb der Stadt. Nach dem Auspacken haben wir es uns zuerst mal am Pool gemütlich gemacht. Später sind wir dann losgezogen und haben die Gegend erkundet. Viel zu sehen gab es nicht und es war auch nicht gerade die beste Gegend. Zwielichtige Gestalten, Ratten und alles voller Müll. Sind dann in ein kleines Restaurant eingekehrt und testeten das kambodschanische Gericht AMOK Fish. Es hat uns sehr gut geschmeckt und der Service des Restaurants war ausgezeichnet. Spätestens da wurde uns bewusst, dass Kambodscha kein so günstiges Land ist. Die landeseigene Währung, der Kambodschaner ist der Riel. Allerdings bevorzugen sie USD. Dadurch ist vieles teurer im Vergleich zu Thailand, Laos und Vietnam. 

Für den nächsten Tag vereinbarten wir mit einem Tuk Tuk-Fahrer eine Tour zu den Killing Fields und danach zum ehemaligen Gefängnis S21. Der Tag fing gut an, super Wetter und pünktliche Abholung. Ich habe den Tuk Tuk-Fahrer gebeten uns zu einem Handy-Shop zu fahren, damit ich mir eine Simkarte für Kambodscha kaufen kann. Aber wie es eben hier so ist, wurden wir zu einem kleinem Stand in einer ziemlich heruntergekommenen Gegend gefahren. Zu einem Kollegen unserer Fahrers. Same, same, but different… Diesen Satz hört man öfters wenn man in Asien unterwegs ist. Ich habe mich zuvor im Internet informiert und wollte eine Simkarte des Anbieters „metfone“ oder „smart“. Der Einheimische Handy-Shop Besitzer konnte leider kein einziges Wort Englisch und nach langem hin und her hab ich mich dann für den Anbieter „seatel“ entschieden. Das war ein Fehler wie sich später herausstellte. Ich hatte so gut wie nie Empfang, geschweige denn Internet das funktionierte. Tja, 7 USD für die „Katz“. 

Bei der Fahrt zu den Killing Fields, die 40 Minuten dauerte, fuhren wir durch die Slums und sahen die Armut der Kambodschaner. Das Land ist immer noch geprägt vom Krieg, dessen Ende 1998 noch nicht lange her ist. Den Einwohnern ist Schlimmes durch das Regime der Roten Khmer widerfahren,  2 Millionen Menschen wurden auf grausame Weise getötet, was bei einem Besuch der Killing Fields (Massengräber) deutlich sichtbar wird. Eine sehr trauriges Kapitel in der Geschichte Kambodschas. 

Angekommen bei den Killing Fields wurden wir mit einem Audio Guide ausgestattet, dieser führte uns durch die einzelnen Stationen und erzählte uns die traurige Wahrheit. Das lässt niemanden kalt. Es war wirklich sehr bedrückend, aber wir finden dass es auf jeden Fall einen Besuch wert war. 

Etwas geknickt ging unsere Tuk Tuk-Fahrt dann weiter zum Tuol-Sleng-Genozid-Museum, eine ehemalige Schule welche von den Roten Khmer als Gefängnis genutzt wurde (auch bekannt als S21) auch ein sehr trauriger Ort.

Um auf andere Gedanken zu kommen ließen wir uns danach in die Stadt fahren um ein Bus-Ticket für unsere Weiterreise nach Sihanoukville zu kaufen. Wir entschieden uns für einen Transfer via Mini-Van. Die Fahrt sollte 6 Stunden dauern. Danach war unser Plan mit einem Speed-Boat weiter auf die Insel Koh Rong Sanloem weiter zu reisen. 

Die Mini-Van Fahrt war alles andere als bequem. In dem Fahrzeug hatten 12 Leute Platz, dieses wurde jedoch mit 16 Leuten vollgestopft inkl. Gepäck. Da wir nicht gerade die Kleinsten sind hatten wir überhaupt keinen Platz und zu allem Übel hatten wir auch noch ein kotzendes Kind genau hinter uns. Na bravo! 

Wir kamen also alles andere wie entspannt in Sihanoukville an und waren froh dass wir sogleich mit dem Speed Boat weiter reisen konnten. Die Stadt war alles andere als schön. Hunderte Baustellen zierten das Stadtbild. Auf der 45 minütigen Fahrt nach Koh Rong Sanloem lernten wir Marina und Hannes, ebenfalls Weltreisende, kennen. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden.

Die Insel empfing uns mit türkisfarbenem Wasser, weißem Sandstrand und strahlend blauem Himmel. Wir waren sofort verzaubert. Unsere Wege trennten sich denn die beiden hatten eine Unterkunft auf der anderen Seite der Insel gebucht. Wir marschierten vom Anleger-Pier los. 40 Minuten in der prallen Sonne stapften wir am Strand entlang zu unserem Bungalow und wurden dort herzlich von Martin, dem Manager, empfangen. Das kleine Bungalow hatte alles was man braucht. Die nächsten Tage verbrachten wir lesend am Strand. Später haben wir Hannes und Marina wieder getroffen. Wir verbrachten einen lustigen Nachmittag zusammen und verabredeten uns für den nächsten Tag bei Ihnen am Strand.

Ein 30 minütiger, sehr beschwerlicher Pfad mitten durch den Dschungel führte uns über Felsen, Wurzeln und Schlammwegen zu ihnen zum Sunset Beach. Das war echt abenteuerlich. Nachts würden wir diesen Pfad meiden, untertags geht’s mit gutem Schuhwerk 😉. Die nächsten Tage verbrachten wir ebenfalls mit den beiden. Wir waren einfach auf einer Wellenlänge und hatten eine super Zeit zu viert. Den Lazy Beach haben wir uns auch angeschaut. Ganz idyllisch dort und super schöne Sonnenuntergänge. Hier muss man auch durch den Dschungel, allerdings nur über Sandwege. In ca. 20 Minuten war auch dieser Strand erreicht und wir wurden mit einem schönen Sonnenuntergang belohnt. Danach mussten wir im Dunkeln zurück laufen. Mit Taschenlampe ging es, aber ganz wohl war uns nicht dabei. Am nächsten Tag trennten sich unsere Wege. David und ich sind mit dem Bus weiter gereist nach Siem Reap und die beiden blieben noch ein paar Tage länger auf der Insel. Es war uns ein Vergnügen euch kennen gelernt zu haben. Gute Reise 😄

Früh morgens in Siem Reap angekommen konnten wir sogleich im Hostel einchecken und erst mal Schlaf nachholen. Dann haben wir eine Tuk-Tuk Tour nach Angkor Wat gebucht. Wir haben uns für eine 1 Tages-Tour entschieden. 37 USD für ein Tages-Ticket ist ein ganz schön stolzer Preis und in einem Tag kann man 5 bis 6 Tempel besichtigen. Das hat uns dann auch gereicht. Wir besichtigten Angkor Wat, Angkor Thom, Bayon, Takeo und Ta Prohm. Für uns reichte das 1 Tagesticket mehr als 😅. Jeder der Tempel war auf eine andere besondere Art schön und beeindruckend. Für uns klarer Favorit nach diesem Tag war aber der Tempel im Dschungel mit den riesigen Bäumen die ihre Wurzeln um die Tempel Ruinen geschlungen haben – Ta Prohm 😍 Der hat etwas mystisches und uns schwer beeindruckt. Man kennt ihn auch aus dem bekannten Film Tomb Raider. Am nächsten Tag ging unsere Reise Nachmittags weiter, zum Flughafen.

Besuch aus der Heimat wartet dort auf uns ❤️ Vanessa, Moni und Boris jetzt wird Singapur und Malaysia unsicher gemacht. Jippiiieh 🙌

Xin chào Vietnam

Nachdem wir die 26 stündige Fahrt von Luang Prabang nach Hanoi mit dem „Bus from hell“ (so wird er im Internet genannt) überlebt haben kommen wir völlig fertig und müde abends in Hanoi an. Unser Hotel hatte sich gut in einer der 36 Gassen in der Stadt versteckt. Sind dann nochmals losgezogen um etwas zu essen. Eine Hafersuppe und danach ab ins Bett. Am nächsten Tag haben wir zuerst einmal richtig ausgeschlafen und fühlten uns nach dem Frühstück deutlich besser. Auf dem Weg Richtung Hoan Kiem See sind wir dann auf ein paar Schuhputzer / Schuhmacher gestoßen, die David sogleich anboten, seine kaputten Lederturnschuhe zu flicken. Auf die Frage was es denn kostet, antworteten sie nur „cheapy, cheapy. Ehe David sich versah, zog man ihm die Turnschuhe aus und ihm wurden Schlappen angezogen, damit seine Socken sauber bleiben. Als sie seine Schuhe geflickt hatten wollten sie doch tatsächlich 15 EUR. Viel zu viel natürlich! David hat sie dann nach langem hin und her runtergehandelt, aber die waren so unverschämt und wirklich gemein. Einer der mir die Schuhe in der Zwischenzeit geputzt hat, rief mir dann noch nach „Madame, fuck you!“ Was für eine Begrüßung in Hanoi. Ziemlich angefressen liefen wir dann den restlichen Tag durch die Gassen und versuchten uns abzulenken. Später hat dann ein anderer Schuhmacher Davids Schuhe fertig genäht (das haben die anderen wohl nicht anständig gemacht) und das um 2 Euro. Na, geht doch 😊 sind also nicht alles Banditen. Haben dann auf Empfehlung von Anina, Max und Meik einen Trip auf Cat Ba Island inkl. Lan Ha Bay/Halong Bay in einer Reiseagentur gebucht und zufällig leitet die Besitzerin auch noch ein Hostel. Also haben wir gleich dort die nächsten Übernachtungen gebucht. Auf den nächsten Tag freuten wir uns schon sehr, da wir Anina und Max wiedersehen werden. Sind mit ihnen zusammen zur Roten Brücke gelaufen, am See entlang geschlendert, in ein Restaurant lecker essen gegangen und haben uns über die letzten Reiseberichte ausgetauscht. War ein sehr schöner Tag. Die Stadt haben wir zum Teil per Fuß und per Fahrrad-Rikscha erkundet. Unter anderem haben wir uns die Schienengasse angeschaut. Hier fährt zweimal täglich ein Zug durch eine enge, bewohnte Gasse. Die Häuser der Bewohner grenzen beidseitig an die Gleise. Wenn der Zug kommt rennen alle schnurstracks in ihre Häuser und wenn er durchgefahren ist kommen sie wieder heraus und das geschäftige Treiben geht munter weiter. Den Zug haben wir leider nicht zu Gesicht bekommen, aber es war cool in der Gasse auf den Gleisen zu spazieren. Am Abend haben wir uns mit Sofia und JP getroffen, sind mit Ihnen was Trinken gegangen, am See entlang spaziert und hatten einen sehr witzigen Abend. Am See treiben sich abends viele Studenten rum, die sich über ein Gespräch mit Touristen freuen, um ihr Englisch zu verbessern.

Unser Ausflug startete mit einer Busfahrt zum Hafen Halong. Hier stiegen wir in ein Speedboat und innerhalb von 20 Minuten kamen wir auf Cat Ba Island an. Von da an waren wir nur mehr zu zweit unterwegs, dass hatte den coolen Nebeneffekt einen Reiseleiter für uns alleine zu haben. Wir kamen uns wie VIP‘s vor 😀 Nachdem wir im Hotel auf Cat Ba eingecheckt hatten, ging unser Ausflug weiter. Zuerst in eine Höhle (Trang Trung Cave), hier mussten wir 30 Minuten meist in der Hocke durch die Gänge laufen, zurück ging es über Treppen und einen kleinen Dschungel Pfad. Danach setzte man uns vor dem National Park ab. Hier verbrachten wir 1 Stunde und sind ziemlich viele Stufen, Wurzeln hochgestiegen. Bis ganz nach oben haben wir es zeitlich nicht mehr geschafft, da wir schon ziemlich fertig waren von der Höhlen-Erkundungstour und es war sehr, sehr heiß. Aber das was wir gesehen haben, hat uns für den Tag gereicht. Abends bekamen wir ein leckeres Abendessen und haben zwei Australier kennen gelernt, von denen wir viele Tipps für unsere Route bekommen haben. Am nächsten Tag begann die Tour mit dem Schiff durch die Lan Ha Bay. Bei bestem Wetter genossen wir die vielen Sonnen-Stunden an Deck und bestaunten die riesigen Karstfelsen. Wunderschön! Neben einer Tour mit dem Kajak durch eine kleine Höhle und durch die atemberaubenden türkisfarbenen Gewässer, einem Sprung vom 4 Meter hohen Boot in das glasklare Wasser sowie einem Besuch auf Monkey Island erlebten wir einen abenteuerlichen Tag. Was für ein großartiger Ausflug! Zurück in Hanoi verbrachten wir den letzten Tag ohne Stress wieder mal an unserem Lieblingsplatz, dem Hoan Kiem See. Nachmittags gings dann weiter nach Phon Nha. Dieses Mal per Flugzeug, da uns die 26 stündige Busfahrt noch in den Knochen steckte. 😉

 

Angekommen in Phon Nha wurden wir herzlichst von Hung und seiner Familie empfangen. Sie leiten ein kleines aber feines Homestay mitten im Ort. Hier haben wir uns einen Roller ausgeliehen und die Umgebung erkundet. Super schöne Landschaften, viele grüne Reisfelder und rund herum lauter Karstfelsen. Sind dann zum Botanical Garden gefahren, wunderschöner Pfad durch den Dschungel an Wasserfällen entlang, mal über Felsen kletternd, mal am Seil hochziehend sind wir dann oben angekommen und haben uns mit einem Sprung ins kühle Nass belohnt. Abends wurden wir dann von Hung in die vietnamesischen Trinkangewohnheiten von „HAPPY WATER“ (ein Reiswein ähnliches Getränk) eingeführt und hatten es sehr lustig. Am nächsten Tag haben wir uns mit ein paar Leuten zusammengetan und sind mit einem Boot durch die Phon Nha Cave gefahren. Sehr cool, auf dem Rückweg ließ man uns auf halber Strecke aussteigen und wir konnten zu Fuß an den beeindruckenden Stalakmiten und Stalaktiten entlang spazieren. Gestärkt vom Mittagessen haben wir uns dann selbst mit dem Roller auf den Weg zu weiter entfernten Paradise Cave gemacht. Zuerst muss man einen Pfad zu Fuß bewältigen, ca. 20 Minuten und dann kann man in die Höhle hinabsteigen. Über Treppenstege führte uns der Weg ca. 1 Kilometer lang in die gigantische Höhle hinein. So etwas atemberaubendes hatten wir vorher noch nie gesehen. Wir waren sprachlos. An der höchsten Stelle ist die Höhle 80 Meter hoch und 120 Meter breit. Wahnsinn! Die Bilder sprechen denke ich für sich. Glücklich und erschöpft nahmen wir abends am Familien Dinner teil. Es war sehr lecker und ein flüssiger, witziger Abend. Danke, Happy Water 😉 Am nächsten Tag bekamen wir eine Einladung mit Hungs Familie gemeinsam Mittag zu essen, danach ging unsere Reise weiter. Mit dem Zug nach Hue.

Die Zugfahrt verlief ohne Zwischenfälle und wir kamen pünktlich am Bahnhof an. Durch die Straßen schlendernd sind wir auf Dung gestoßen, ein sehr netter älterer Herr, der uns anbot die Sehenswürdigkeiten mit dem Moped zu erkunden. Wir vereinbarten einen fairen Preis und verabredeten uns für den nächsten Tag. Die restliche Zeit des Tages verbrachten wir am Strand von Hue. Das ist nicht gerade der Schönste, aber dennoch war es schön dort entlang zu spazieren und nach 40 Minuten Fußmarsch in der prallen Sonne kamen wir auch zum Ziel. Ein kleines Restaurant am Strand bei welchem wir uns mit einem feinen Mittagsessen belohnten und den Rest chillend im Sessel verbrachten. Dung holte uns am nächsten Morgen pünktlich mit seinem Freund ab und wir fuhren mit den Beiden den halben Tag mit dem Roller durch die Gegend. Das war ein riesen Spaß. Wir besuchten unter anderem den Tu Duc Tomb, die Thien Mu Pagode, Citadel (Königspalast) und die Japanese Bridge. Es war eine super Entscheidung die Tour mit Dung zu buchen. Wir haben echt viel in kürzester Zeit gesehen. In Hue blieben wir nur zwei Tage. Weiter ging es mit dem Bus nach Hoi An.

Eine kleine Stadt ebenfalls direkt am Meer, berühmt für seine süßen bunten Lampions die überall in den Gassen hängen. Unser Homestay lag nur 3 Minuten vom Strand entfernt und dieser war wirklich großartig. Wer uns beide kennt, weiß also wo wir die nächsten paar Tage verbracht haben. Genau, im Liegestuhl am Strand 😀 Bis auf einen Tag hatten wir super Wetter und so ließ es sich dort ein paar Tage gut aushalten. Einmal hat man morgens um 8 Uhr die Straße direkt vorm Homestay betoniert, ohne uns vorher zu informieren. Wir waren über zwei Stunden in der Unterkunft gefangen bis uns ein Einheimischer mit Hilfe einer Leiter von der einen Seite auf die andere Seite verhalf und wir somit raus konnten. Tja, andere Länder, andere Sitten. Mit dem Fahrrad fuhren wir in die Stadt. Allerdings war diese komplett überlaufen und nur auf Touristen ausgelegt. Natürlich hat Hoi An Charme durch die ganzen Lichter, Lampions, bunten Häuschen, Schneidereien etc. jedoch ist es für uns zu touristisch.

 

Nha Trang war der nächste Stopp auf unserer Route. Diese Stadt hat uns aber nicht gefallen. Wir blieben nur zwei Tage dort. Der Strand ist ein Stadt-Strand. Ziemlich überlaufen, Wasser ist nicht gerade sauber, leider auch zT. vermüllt und die Stadt ist voller Russen. Lokale, Geschäfte, Hotels – alles ist auf sie ausgelegt. Unser Schnorchel-Trip, den wir am Strand gebucht hatten war ein Griff ins Klo. Das versprochene Frühstück bestand aus Bananen und Tee, als wir im Wasser waren, war alles voller Quallen und die haben bei Berührung ziemlich gebrannt, kaltes Essigwasser verschaffte uns zum Glück Abhilfe. Also waren wir vielleicht gerade mal 20 Minuten schnorcheln und mussten dann schon wieder aus dem Wasser raus. Immerhin gab es mittags was Richtiges zum Essen. Kurz darauf fuhren wir mit dem Boot zur nächsten Schnorchel-Stelle doch leider war auch hier alles voller Quallen. Dann begann es noch stark zu regnen und der Ausflug flog sprichwörtlich „ins Wasser“. Wir waren froh als wir im Hotel ankamen.

 

Unser letzter Stop in Vietnam war Saigon (Ho Chi Minh City). Mit dem Sleeper Bus kamen wir nach 12 Stunden Fahrt in der verrückten Stadt an. Zuerst einmal war es sehr laut, 1000 Mopeds, dreckig und chaotisch. Dort eine Straße zu überqueren ist einfach nur lebensgefährlich, aber man gewöhnt sich irgendwie an alles und nach drei Tagen war es schon fast normal für uns, wenn die Mopeds um uns herumfuhren, wenn wir die Straßenseite wechselten. Das Central Post Office, den Independence Palace und die Notre Dame Cathedral haben wir per Fuß erkundet. Den Rest der Zeit verbrachten wir mit der weiteren Reiseplanung für Kambodscha. Unser Erstes Ziel ist Phnom Penh. Die Hauptstadt Kambodschas. Die Reise dorthin dauert wieder 12 Stunden mit dem Bus. Aber das schreckt uns nicht mehr ab 😉

28 Tage waren wir in Vietnam. Länger als wir vor hatten zu bleiben. Aber bei so einem schönen, vielfältigen Land ändert man gerne seine Reisepläne.

Sabai dii aus Laos

Nach einem kurzen Flug nach Vientiane landen wir an dem fast menschenleeren und sehr sauberen Flughafen. Das liegt daran, dass Japan an den Renovierungskosten beteiligt war. Warum das so ist kann sich jeder selbst denken 😉. Angekommen in der Visa on Arrival Halle reihen wir uns brav in die Warteschlange ein bis uns Franz, ein Deutscher den wir im Flugzeug kennen gelernt haben, darauf aufmerksam macht das Visa Formular auszufüllen. Gesagt, getan. Das Formular, ein Passfoto abgegeben und 35 USD berappt und schon bekamen wir einen schönen Einreisestempel in unseren Reisepass. 30 Tage können wir in Laos bleiben. Nachdem wir unsere Backpacks vom Gepäckband genommen haben kann die Suche nach einem Bus oder dergleichen losgehen. Wir laufen nicht weit und stoßen auch schon auf ein großes Schild dass auf einen City Bus hinweist. Super Sache. Natürlich folgen wir diesem und stehen auch schon wartend am Gehsteig. Der Bus kostet nicht mal 1 Euro und setzt uns in der Nähe unseres Hotels „Family Boutique“ ab, die restlichen Meter laufen wir zu Fuß. Das ging ja leicht 😊 Wir checken ein, bringen unsere Sachen aufs Zimmer und nach einer wohltuenden Dusche geht es auch schon per Fuß auf Stadterkundungstour. Nicht weit entfernt ist ein kleiner Platz mit einem Brunnen und einem schönen Wasserspiel. Natürlich kostet es hier etwas mehr, deshalb laufen wir ein paar Straßen weiter und werden dann auch fündig. Nach einem Abendessen geht es auch schon wieder zurück ins Hotel. Der 1. Eindruck von Laos ist super. Die Laoten sind sehr freundlich, jeder grüßt einen und fragt dich wie es dir geht 🙂

Am nächsten Tag lassen wir es gemütlich angehen und entscheiden uns für einen Spaziergang entlang dem Mekong. Hier gibt es einen Platz in einem Park an dem sich abends eine große Menschenmenge vor einer Bühne versammelt. Uns fällt auf dass alle sehr sportlich angezogen sind und an den Wasserflaschen erkennt man, dass hier wohl gleich ein Training oder dergleichen stattfindet. Und schon geht es los. Der Fitness Coach (Entertainer) kommt auf die Bühne, dann dröhnt eine Hardcore Techno Musik aus den Boxen und alle vor der Bühne folgen den Anweisungen des Fitness-Coach. Total witzig anzusehen. Uns war es zu heiß um mitzumachen 😉 Danach laufen wir am Mekong entlang Richtung Zentrum und landen schlussendlich bei einigen Streetfood-Ständen. Uns lachen Scampi aus einer Schüssel voller Eiswürfel an und nach kurzer Konversation mit der Laotin, dass wir kein Kilo Scampi kaufen möchten, landen 2 Schüssel voller Reis, leckere frische Scampi und leckere Pilzspieße bei uns auf dem kleinen Tisch und das für gerade mal 3,50 EUR pro Person inklusive 2 Beer Lao. Na, geht doch. 😀

Heute gehen wir auf Sightseeing Tour. Wieder zu Fuß, legen wir gut 3km zurück und besichtigen unter anderem den Triumphbogen (Patuxai), den Tempel Wat Si Saket und das buddhistische Denkmal Pha That Luang. Danach sind wir fertig, es hat immerhin 34 Grad und so entscheiden wir uns für ein Tuk Tuk dass uns ins Hotel bringt. Unsere Füße werden es uns danken. Abends entscheiden wir uns aufgrund von Tripadvisor für ein Lokal dass indisches Essen anbietet und lassen es uns gutgehen. Den letzten Tag verbringen wir im Buddha Park. Dieser ist ca. 1 Stunde von Vientiane entfernt und ganz leicht mit dem Bus Nummer 14 zu erreichen. In dem Park gibt es mehr als 200 Buddha-Statuen zu bestaunen. Wirklich sehenswert und ein netter Zeitvertreib.

Weiter gehts. Mit dem Bus reisen wir nach Vang Vieng. 4 Stunden soll die Fahrt dahin dauern. Daraus wird allerdings nichts, denn unser Bus hat nach ca. 1,5 Stunden Fahrt eine Panne und diese ist nicht zu reparieren. Was soll ich sagen? Bei diesen schrecklichen Straßenverhältnissen die in Laos herrschen, wundert es uns auch nicht. Solche Straßen muss man gesehen haben. Dagegen ist Koh Phangan nichts. Tjaaa…da sitzen wir also, irgendwo im Nirgendwo, mit einem Busfahrer der kein einziges Wort Englisch spricht und wissen nicht was nun passiert. Ein Chinese eröffnet auf einmal das Wort und erklärt uns dass er soeben mit dem Busfahrer Chinesisch gesprochen hat (das kann er, aber kein Englisch) und dieser ihm erklärt hat, dass dieser Bus nirgends mehr hin fährt, aber ein anderer unterwegs sei um uns abzuholen. Nun gut. Jetzt wissen alle endlich Bescheid. Der Hunger und die Warterei treibt uns irgendwann aus dem stehenden Bus und wir verbringen die restliche Zeit in einer kleinen Blechhütte und mit Sticky Rice. Es war nicht gut, aber ich hatte so Hunger, dass ich fast alles aufgegessen habe. Als Der Ersatz-Bus hupend vorfährt ist die Freude groß und die Fahrt kann weitergehen. Nach einer holprigen Achterbahnfahrt (nichts für Leute mit schwachem Magen) kommen wir völlig fertig in Vang Vieng an und sind froh, dass wir gleich ein Tuk Tuk finden, dass uns zu unserem Bungalow bringt. Dort angekommen beziehen wir unser Zimmer und müssen feststellen, dass dies leider gar nicht sauber ist. Das Bettlaken hat einen riesigen schwarzen Fleck, es beherbergt eine ganze Ameisen Kolonie und es mufft ganz schön. Backpackers Live 😉 Wir versuchen das Beste daraus zu machen und hüpfen zuerst einmal in den Pool. Herrlich! Nach der Abkühlung versuche ich dem Besitzer klar zu machen dass da eine Ameisen Kolonie drin wohnt und es auch nicht gerade sauber ist. Er schüttelt den Kopf, Cleaning service tomorrow! Und reicht mir lächelnd einen riesigen Ameisen-Spray. Nachdem ich die Ameisen beseitigt habe (entschuldige mich hiermit bei allen Ameisenliebhabern) packen wir unsere Schlafinlets aus und versuchen zu schlafen. Das klappt eigentlich ganz gut, bis mich morgens um 5:30 zwei Hähne heraus krähen. Und das nicht bloß einmal, nein die beiden liefern sich ein Battle und somit werde ich alle paar Minuten erneut aufgeweckt. Na toll. Grummelig geht es zum Frühstück. Es scheint ein schöner Tag zu werden und so entschließen wir uns für einen Pool Tag. Das hebt unsere Laune. Hier stoßen wir auf ein deutsches Pärchen, auch Weltreisende und tauschen unsere Erfahrungen und Pläne aus. Leni und André es war toll euch kennen zu lernen. Vang Vieng hat sehr schöne Karstberge, diese betrachteten wir liegend am Pool und tranken das ein oder andere Bier zusammen.

Am darauffolgenden Tag wollten wir die Blaue Lagune sehen, aber es schüttete aus Kübeln, somit verbrachten wir den Tag an einem großen Tisch sitzend mit anderen Reisenden. War genauso gemütlich. Am dritten Tag kam noch ein Dreier-Gespann dazu, Anina, Max und Maik. Mit denen hatten wir dann alle irre viel Spaß bei unserer spontanen Poolparty nach dem echt mega leckeren Lao Buffet, dass der Gastgeber für uns Abends zubereitet hat.

Am nächsten Tag verabschiedeten wir uns und fuhren mit dem Minivan weiter nach Luang Prabang. Die Fahrt war ebenso wackelig wie zuvor die nach Vang Vieng, aber wir hatten einen entspannten Fahrer der nicht so gerast ist wie man es sonst gewohnt ist und somit ging auch das vorbei. Eine Stelle war extrem. Hier musste der Fahrer einen kompletten verschlammten Berghang hinauf driften. Es war so neblig, man hat auf 5m nichts gesehen. Dort waren wir auf über 2.000m hoch. Als er oben angekommen ist haben wir alle applaudiert und waren happy dass wir es geschafft hatten. Zum Glück hat es davor schon aufgehört zu regnen. Ich weiß nicht wie diese Strecke zu fahren ist wenn es regnet. Denke dann muss man die „old road“ nehmen. Diese ist anscheinend noch kurvenreicher als die „new road“. Zum Glück haben wir den Abhang nicht gesehen, dank dem Nebel 😉. Nach gut 4 Stunden Fahrt landen wir in Luang Prabang. Dort kommen wir im Hotel „Villa Nam Khan River“ an und freuen uns über den Begrüßungsdrink. Die ersten Tage schlenderten wir am Nam Khan und Mekong entlang und entdeckten das ein oder andere gute Restaurant. Wir haben uns den Night Market angeschaut. Unseren 2. Aufnäher für unseren Rucksack gekauft und das Street-Food getestet.

Montags machten wir uns auf den Weg zur vietnamesischen Botschaft um unser Visum zu beantragen. Mit Reisepass, Passfoto und einem Formular das man ausfüllen musste wendeten wir uns an den Beamten. Danach musste ich zu dem Schalter nebenan um zu bezahlen. Da war aber kein Beamter anwesend, dann kam der Mann vom 1. Schalter rüber gelaufen zum 2. Schalter und hat das Geld entgegengenommen. Dann wies er mich an nochmals zu Schalter 1 rüber zu laufen. Das habe ich dann natürlich gemacht, er kam wieder zu Schalter 1 zurück und hat mir eine Bestätigung gegeben. Wir sind die umständlichen Wege der Asiaten schon gewohnt aber mein Freund David sagte mir in diesem Moment, dass ich ja nicht Lachen soll und so verkniffen wir es uns, bis wir draußen waren. 😊 Nach 2 Tagen Wartezeit berappten wir 55 USD für das Vietnam Visum. Da wir eh länger in Luang Prabang bleiben möchten ist das für uns kein Problem. Den Tag schlossen wir mit einer Flußfahrt auf dem Mekong ab.

Ohne Plan liefen wir am nächsten Tag durch die Straßen und auf einmal kommt ein Fahrer und fragt uns was wir heute vor haben und ob wir nicht Lust hätten zu den Kuang Si Wasserfällen mit zu kommen. Eigentlich wollten wir nicht, denn wir wissen was für Preise die Fahrer verlangen. Als meine bessere Hälfte fragte wie viel es kostet antwortete der Fahrer 30.000 KIP (umgerechnet 3 EUR) pro Person. Natürlich willigten wir sofort ein und nahmen dieses tolle Angebot an. Es war auch kein Problem nochmals bei unserem Hotel vorher anzuhalten um unsere Sachen zu holen. Voll cool. Im Minivan saßen auch unter anderem 2 Deutsche, Stan und Stefanie. Mit ihnen freundeten wir uns gleich an und wir beschlossen gemeinsam den Trail zu den Kuang Si Wasserfällen zu machen. Es war anstrengend, heiß, feucht aber es hat sich gelohnt. Ein Wahnsinnsanblick 😊 Stan und Stefanie erzählten uns dass sie heute Abend auf den Street- Food-Markt gehen und danach zu einer Reiseagentur um sich über ein Elefanten Camp zu informieren. Das fanden wir spannend und so verabredeten wir uns für den Abend. Nach einem Besuch in der Reiseagentur entschieden wir uns für eine Tour in einem Elefanten Rescue-Camp. Darauf wurde dann bei einem leckeren Fisch und Beer Lao abends angestoßen.

Morgens wurden wir von unserem Guide abgeholt und in das Camp gebracht. Es war so cool, die Elefanten laufen dort frei herum. Keine Ketten, keine Haken nur mit Worten werden Kommandos gegeben. Wir durften einen Baby Elefanten mit Bananen füttern und die Tiere streicheln. Das war so toll. Danach ging es auf die andere Flussseite und wir waren umzingelt von einer Herde Elefanten. Es war wie im Film. Wir durften dann 30min auf dem Rücken, Barfuß und ohne Sattel der Elefanten reiten. Es gibt 4 Kommandos und auf diese hören die Elefanten. Es war mit Abstand das coolste was ich bis jetzt erlebt habe. Dieses riesige Tier, ich auf ihm sitzend und der Dschungel um uns herum. Ich fühlte pures Glück. Danach durften wir sie streicheln und waren begeistert was für ein zartes Wesen diese Tiere haben. Sie haben auch dauernd mit den Ohren gewackelt. Voll süß. Danach ging es im Boot noch zu einem Wasserfall, viel kleiner wie der Letzte und nicht so atemberaubend, aber dennoch war es fein weil es gleich viel kühler war. Zurück im Camp bekamen wir ein leckeres Mittagessen und durften danach beim Füttern der Elefanten zusehen, sie beobachten. Was für ein schöner Tag. Müde und glücklich fielen wir abends ins Bett.

Den Mount Phousi vor Sonnenuntergang besteigen (20min Aufstieg) haben wir auch zusammen mit Stan und Steffi gemacht. Leider war es dank der späten Wolken dann kein Sonnenuntergang, jedoch trotzdem eine schöne Tour. Sind dann wieder zum Street-Food Buffet gegangen und dort haben wir dann wohl etwas Schlechtes erwischt. Die nächsten Tage verbrachten wir beide krank im Hotel. Zuerst hat es mich erwischt und kurze Zeit später auch meinen Schatz David. Wir hofften nur dass wir bis zur unserer nächsten Busfahrt wieder ganz fit sind. Die hat es echt in sich. 26 Stunden mit dem Sleeper Bus nach Hanoi in Vietnam. Kosten: 37 EUR, für einen Flug hätten wir 100 EUR berappen müssen und da wir ja Zeit haben und Abenteuer erleben möchten fahren wir mit dem Bus.

Der Tag der Abfahrt kam und leider waren wir beide noch immer nicht ganz gesund. Wir hatten Liegesitze was es um vieles komfortabler gemacht hat und dank der zwei Chilenen Sofia und JP, hatten wir echt super nette Gesellschaft. 🙂 Thank you guys, it was a funny adventure 🙂 Es war eine sehr kurvenreiche Strecke aber zum Glück nicht so viele Schlaglöcher wie zuvor. Konnten hin und wieder immer ein bisschen schlafen. An der Grenze angekommen, mussten wir warten bis diese geöffnet wurde. Niemand sagt einem wo man hinlaufen muss. Keiner kann Englisch. Nach kurzer Wartezeit wurde der Schalter geöffnet und nicht viel später hatten wir unseren Ausreise Stempel im Reisepass. Danach mussten wir zu Fuß ca. 500m weiter zur vietnamesischen Grenze laufen und uns dort den Einreisestempel abholen. In der Zwischenzeit wurde unser Bus komplett auseinander genommen. Sogar die Radkastenabdeckungen musste der Busfahrer abmontieren. Unser Gepäck wurde ausgeladen und wir mussten es zum Scanner schleppen. Danach durften wir nicht mehr in den Bus und mussten wieder laufen. Ganz schön lästig, mit gesamt 20kg Gepäck pro Person und wenn man nicht so fit ist. Irgendwann kam dann unser Bus und wir konnten weiter fahren. Das wäre geschafft. An viel Schlaf war nicht zu denken, denn sobald unser Bus über der Grenze war hupte er andauernd. Bei jedem Fahrzeug, vor jeder Kurve, zT auch einfach so. Da haben wir noch nicht gewusst, dass das in Vietnam normal ist. Irgendwann sind wir dann doch eingenickt. Trotz schmatzenden, schnarchenden oder rotzenden Nachbar. 2 Stunden vor Hanoi mussten wir den Bus wechseln. Aber hallo, was für ein modernes Teil! Und dieser sieht dem in der Agentur auf den Bilder verblüffend ähnlich und hat sogar WIFI 😉

Bin gespannt was uns in Hanoi erwartet.