Malaysia

Mit dem Bus ging unsere Fahrt weiter nach Melaka in Malaysia. Hier hatten wir eine richtig großartige Wohnung per Airbnb gebucht. Mit mega Ausblick aufs Meer und Infinity Pool. Abends gingen wir auf Restaurant-Suche. Hier sind wir dann auf das koreanische Restaurant gestoßen, dass Steam Boat anbot. Keiner von uns wusste was das ist, aber wir sind trotzdem rein. Der Kellner erklärte es uns. Sein Englisch war nicht gerade das Beste und nach längerer Erklärung haben wir Fünf zumindest verstanden, dass es wohl so eine Art Fondue ist, bei dem man Gemüse, Meeresfrüchte, Fleisch in den brodelnden Kessel in der Mitte des Tisches hineingibt. Das war vielleicht ein Gelächter, haben das ganze Restaurant unterhalten.

Am nächsten Tag sind wir zum St.Paul Hill hochgelaufen. Hier hat man einen guten Ausblick über die Stadt. Danach sind wir am Fluss entlang spaziert und haben die coolen street art Motive bewundert. Nach einer kleinen Stärkung entschieden wir uns für eine Bootsfahrt. Vom Boot aus konnte man die street art Motive noch besser wahrnehmen und es war angenehm im Schatten zu sitzen. Neben ein paar großen Varanen sahen wir auch noch einen Affen. Weiter ging es zum Stadthuys. Im Inneren befindet sich ein Museum. Wir haben die Gebäude allerdings nur von außen besichtigt. Im holländischen Kolonialstil erbaut sind die roten Gebäude ganz nett anzusehen. Abschließend führte unsere Tour durch die Jonker Street. Bunt, laut, schrill. Den Abend ließen wir gemütlich in einem food court ausklingen. Hier gab es allerlei zu Essen. Da war für jeden was dabei. David und ich sind am nächsten Tag am Pool geblieben. Uns war es zu heiß, um erneut auf sight seeing tour zu gehen. Moni, Vanessa und Boris sind dann allein losgezogen. Jedoch nach kurzer Zeit leisteten sie uns am Pool Gesellschaft. Hier verbrachten wir noch eine Weile bevor uns ein großes Gewitter vertrieb. Den Abend verbrachten wir in einem kleinen Restaurant um die Ecke. Und dieses entpuppte sich als Volltreffer.

Unser nächstes Ziel war Kuala Lumpur. Mit dem Bus kamen wir am Busbahnhof an und schnappten uns ein Taxi, um zu unserer nächsten Airbnb Unterkunft zu fahren. Auch diese Wohnung war sehr cool. Boris hatte sogar den Blick auf die Petronas Towers vom Bett aus, wenn er sich an die Scheibe lehnte 😉 Nachdem wir durch die Straßen geschlendert sind, Frühstück eingekauft hatten, sind wir abends dann zu den Petronas Towers gelaufen. Hier gibt es ein wunderschönes Wasserspiel, welches abends die Besucher mit bunten Farben und Musik verzückt. Dieses haben wir uns eine Zeit lang angesehen bevor wir dann zu den Petronas Towers rüber sind. Diese sind wirklich gigantisch. Natürlich wurden fleißig Fotos geknipst – jedoch nicht nur von uns 😉 Aber wir konnten ein paar gute Stellen entdecken wo es auf den Fotos dann so aussah, als wären nicht so viele Menschen dort. Des Weiteren haben wir eine riesen Shopping Mall erkundet. Hier gibt es sogar eine Achterbahn. Boris ist natürlich damit gefahren. Wir anderen haben verzichtet. Nebenbei haben wir uns China Town und Little India angeschaut.

Den letzten Tag in Kuala Lumpur verbrachten wir in den Batu Caves. Diese sind nett anzusehen, jedoch völlig überlaufen. Und es war sehr, sehr heiß. Bei den vielen Treppenstufen sind wir ganz schön ins Schwitzen gekommen. Danach haben wir noch die Light Cave besichtigt. Jedoch nicht wirklich sehenswert. Wir Mädels hatten dann noch einen Beauty Abend inkl. Gesichtsmaske. Das war vielleicht ein Gelächter. Die Fotos davon sehe ich mir gerne an. Sie bringen mich zum Lachen.

Die Cameron Highlands waren unser nächstes Ziel. Mit dem Bus ging es hoch hinauf auf 1.600 m. Es war sehr kurvenreich, Moni wurde es übel und auch David, Vanessa und mir war es nicht ganz wohl. Nach knapp 4 Stunden war das zum Glück endlich vorbei und dass ohne die Kotz-Säckle zu benutzen. Puh! Die Cameron Highlands haben uns regnerisch und kühl empfangen. 14 Grad. Brrrr* David und mich hat es sogleich gefroren. Wir waren andere Temperaturen in Südostasien gewöhnt. Sofort wurde Pulli, Jeans und sogar unsere dicken Wollsocken aus dem Back Pack ausgepackt 😀 Nachdem wir die nächste Unterkunft bezogen hatten ging es wieder mal auf Frühstücks-Einkauf-Suche. Hier wurden wir von einem so heftigen Regenschauer überrascht, dass wir ziemlich nass wurden. Iiiih, und dass bei 14 Grad.

Am nächsten Tag haben wir das Örtchen Tanah Rata etwas erkundet und eine Tour gebucht. Vanessa, Moni und Boris entschieden sich für eine Ganztages-Tour mit Dschungel Trekking und allem Drum und Dran. David und ich beließen es auf einer Halbtages-Tour. Somit verbrachten wir den darauffolgenden Tag getrennt von der Gruppe. Für uns war es die richtige Entscheidung. Unsere Tour führte uns hoch hinaus auf den Gunung Brinchang auf 2.030 m. Mit einem Safari-Jeep ging es über eine Holperstrecke auf den Berg hoch. Dort angekommen haben wir einen Walk durch den Mossy Forest gemacht, dies ist ein durch Moos bewachsener Regenwald. Über Holzstege führt der Weg und man ist umgeben vom Dschungel. Der Mossy Forest hat irgendwie etwas Mystisches an sich und uns gefallen. Danach haben wir die beeindruckenden Teeplantagen besichtigt. Es grünt so grün! Was für eine atemberaubende Natur. Zum Abschluss haben wir uns ein Tässchen malaysischen Tee in netter Gesellschaft gegönnt und die schöne Aussicht auf die Teeplantagen genossen. Abends hat man sich dann fleißig ausgetauscht.

Morgens ging es mit dem Bus weiter nach Penang – George Town. Hier hatten wir wieder eine super Unterkunft gebucht. George Town ist eine sehr großartige Stadt. Uns erwartete ein großartiges street art Motiv nach dem Nächsten. Es gibt sogar eine street art map. Diese haben wir uns geschnappt und sind in der Hitze auf streetart sight seeing tour gegangen. Wirklich sehr cool. Hier wird man selbst zu einem Teil des Motives. Wir hatten einen sehr lustigen Tag und wieder wurden einige Fotos geknipst. Abends hatten wir noch einen ungebetenen Gast in unserer lässigen Wohnung. Eine riesige Kakerlake, diese hatte sich unter dem Sessel bei Vanessa positioniert und nicht damit gerechnet, dass ich sie aus dem Augenwinkel entdeckt hatte. Mensch, das war vielleicht ein riesen Geschrei. Nach mehrmaligen Versuchen sie einzufangen durch Boris hatten wir sicher den ganzen oberen Stock aufgeweckt. Schlussendlich schaffe er es zum Glück den ungebetenen Gast nach draußen zu befördern. Den nächsten Tag verbrachten wir am Pool.

Langkawi war eine Zwischenstation auf dem Weg nach Koh Lipe in Thailand. Hier wollten David und ich noch ein paar Inseltage einlegen, bevor unser Camper-Van Abenteuer in Neuseeland startete. Vanessa, Moni und Boris haben sich entschlossen ebenfalls dort ihre letzten Urlaubstage zu verbringen also buchten wir die Boots-Tickets. Nach der Boots-Fahrt von Penang nach Langkawi nahmen wir das Speed-Boot und fuhren auf die kleine thailändische Insel Koh Lipe in der Andamanensee. Als wir ankamen empfing uns die Insel mit türkisfarbenem Wasser und Sonnenschein. Wir bezogen unsere Bungalows und sind alle ins kühle Nass gesprungen. So lässt es sich aushalten. Die ersten Tage waren leider etwas verregnet. Morgens hat uns der Regen geweckt, mittags war es dann bewölkt aber man konnte wenigstens was unternehmen oder an den Strand liegen. Abends sind wir losgezogen und haben die Walking-Street erkundet. Hier gibt es viele Shops, Restaurants, Essensstände und Beauty Salons. Hier haben wir jeden Abend ein anderes Restaurant ausprobiert. Vanessa, Moni und Boris haben dann noch einen Schnorchel Trip gebucht, diesen mussten sie jedoch abbrechen, aufgrund des sehr schlechten Wetters. David und ich blieben im Resort und haben das schlechte Wetter genutzt, um Fotos zu sortieren. Am Abreisetag der Drei war das schönste Wetter (manchmal ist es wie verhext) und auch die Tage danach wurde es nicht schlechter. Vanessa, Moni und Boris es war schön, dass ihr da wart und uns einen Teil auf unserer großen Reise begleitet habt 😊. Wir hatten eine super Zeit!

David und ich hatten noch traumhafte Badetage auf Koh Lipe und haben die restliche Zeit genutzt, um zu chillen und uns über Neuseeland etwas einzulesen und die Route für die ersten Tage dort zu planen.

Das Abenteuer Neuseeland kann beginnen – wir sind bereit 😀

Autor: natidas.life

Ich bin Natalie, 29 Jahre alt, (fast) immer gut drauf und lebensfroh. Ich liebe meine bessere Hälfte David, gutes Essen, Reisen und das Leben :-) Zusammen leben wir unseren Traum und reisen ab August 2018 für 1 Jahr um die Welt.

2 Kommentare zu „Malaysia“

  1. Hallo Nati dein Bericht war sehr spannend, einiges davon kenne ich und ich habe mich gerne an die tollen Wasserspiele und auch an die vielen Treppen in Kuala Lumpur erinnert. Bei uns waren es zum Glück nicht soviel Leute und auch nicht so heiß. Super Bericht Danke

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    1. Danke liebe Ulla 🙂 Freut mich wenn Euch meine Reiseberichte gefallen. Aktuell sind wir in Peru. Die Blogbeiträge zu Argentinien und Chile sind in Arbeit. Dauert allerdings no ein bissl 😉 es geht und spitzenmäßig. Genießen jeden Tag. LG zurück an Werner

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