Chile – vielfältig und modern

Mit dem Bus fuhren wir von Mendoza los. Unser Ziel war Santiago in Chile. Über die beeindruckenden Anden ging es in Schlangenlinien steil bergauf. Am Grenzübergang auf knapp 5.000 m angekommen, mussten wir 2,5 Stunden Wartezeit vertrödeln. Das war gar nicht so leicht, da uns die Höhe das Atmen erschwerte und sich auch noch fiese Kopfschmerzen dazugesellten. Der Bus wurde in der Zwischenzeit von den Zöllnern mit Spürhunden auf Drogen durchsucht und auch unser Gepäck wurde mehrmals geprüft. Nachdem wir dann endlich unseren Einreisestempel im Pass hatten, ging die kurvenreiche Fahrt weiter, dieses Mal abwärts. Ziemlich geschlaucht kamen wir nach 7 Stunden abends in Santiago de Chile an. Nachdem wir uns eine Simcard und etwas Bargeld organisiert hatten fuhren wir mit UBER in unser gebuchtes Apartment. Den Abend verbrachten wir mit unseren Klamotten auspacken und uns ein wenig in dem Apartment einzurichten. Am nächsten Tag gingen wir in den kleinen Supermarkt um die Ecke und deckten uns mit Lebensmittel und Getränken ein. Wir schlenderten zum Plaza de Armas, dieser war nur einen 10-minütigen Fußmarsch von unserem Apartment entfernt und erkundeten ein wenig die Nachbarschaft.

Den Aufstieg zum Cerro San Cristobal erreichten wir nach einem 40 minütigen Fußmarsch durch das Künstlerviertel Bellas Artes. Dort angekommen beginnt der Pfad der auf den Cerro San Cristobal und zur Marienstatue hinauf führt. Es war ein schön angelegter Pfad der ziemlich steil nach oben führte, vorbei an zahlreichen Aussichtspunkten die einem schon einen kleinen Vorgeschmack gaben was oben auf uns zukommt. Nur 600 Höhenmeter galt es zu überwinden. Bei 34 Grad war es ein sehr schweißtreibender Akt. Oben angekommen wurden wir dann mit dem bombastischen 360 Grad Panorama Blick auf Santiago de Chile belohnt. Wir schlenderten auf den verschiedenen Aussichtsplattformen umher und gingen hoch zur Marienstatue, unter der großen Statue ist eine klitzekleine Kapelle die man anschauen kann. Wir saßen stundenlang auf den Stufen und staunten über die wunderschöne Aussicht auf Santiago. Für die, die nicht so gut zu Fuß sind gibt es auch eine Art Zahnradbahn und eine Seilbahn die auf den Cerro San Cristobal hochfährt. Wir sind hoch und runter gelaufen.

Das Viertel Bellas Artes haben wir uns am nächsten Tag nochmals etwas genauer angeschaut. Zahlreiche kleine Gassen mit vielen kleinen Ständchen (Klamotten, Schmuck, Essen) gab es zu entdecken. Auch das Bellas Artes Kunst Museum haben wir uns angeschaut und sind danach noch durch den angrenzenden Park geschlendert und haben im Schatten der Bäume die Umgebung auf uns wirken lassen.

Dann haben wir uns noch den Parque Lucia angeschaut. Dieser ist sehr schön mit einem kleinem Schloss und einer Burg mit verschiedenen Aussichtsplattformen. Hier kann man gut einen halben Tag verbringen. Wir hatten eine Menge Spaß dort. Die Sonne strahlte uns jeden Tag in Santiago entgegen und es hatte immer über 30 Grad. Nachts kühlte es jedoch um die 10 Grad runter, was sehr angenehm war.

Mit dem Bus ging unsere Reise weiter nach Valparaiso. 3 Stunden von Santiago de Chile entfernt liegt diese Hafenstadt direkt am Meer. Sie ist bekannt durch ihre zahlreichen vielen Gassen mit ihren unzählig vielen Stufen und mit Graffitikunst bemalten Häuser. Es gibt einige Aufzüge die in die Oberstadt führen. Wir sind mit 2 dieser speziellen Aufzüge gefahren. Der bekannteste ist der Ascensor „El Peral“ Nach 2 Minuten steil bergauf ist man schon oben angekommen. Wir sind durch die vielen Gassen durchspaziert und haben uns die unzähligen Graffiti Kunstwerke angeschaut. Manchmal stinkt es nach Hunde Kot, Urin oder Fisch, aber Valparaiso hat einen gewissen Charme. Es war ein schöner Tag und wir fanden es durchaus sehenswert.

Unser nächster Halt war Vina del Mar. Dies liegt nicht weit entfernt von Valparaiso. Sind mit einem der kleinen Regio Busse dorthin gefahren. Der Busfahrer hat uns in der Nähe unserer Unterkunft rausgelassen. Das funktioniert in Chile ganz gut. Einfach dem Busfahrer auf dem Handy zeigen wo man hin möchte und er lässt einen an der richtigen Stelle raus. Bei unserer Gastfamilie hatten wir ein kleines Apartment im Hinterhof ganz für uns allein. Das war super gelegen. Nur 15 Minuten vom Strand entfernt. Diesen haben wir uns gleich am nächsten Tag angeschaut – playa del sol. Und so war es auch, Sonne satt den ganzen Tag. Die Wassertemperatur war allerdings nichts für uns. Gerade mal 16 Grad, da Vina del Mar am Pazifik liegt ist das Wasser dort sehr kühl. Brrrr* Aber immerhin konnte man sich sonnen und relaxen. An einem anderen Tag haben wir uns noch das Castillo Wulff (kleines Schloss am Meer) und das Wahrzeichen von Vina del Mar angeschaut, die Reloj del flores (Blumen-Uhr) angeschaut. Wir haben einen Haufen von Pelikanen entdeckt, als wir am Meer entlang geschlendert sind. Die waren cool.

Als nächstes führte unser Weg nach La Serena. Dies liegt ungefähr 3 Stunden von Vina del Mar entfernt. Ebenfalls am Meer. Am Bus Terminal wurden wir herzlich von unserem Gastgeber Carlos und seiner Tochter empfangen. Nach einer kleiner Führung durch die Wohnung gab es noch ein Gläsle Sekt. Carlos Wohnung hat einen atemberaubenden Panorama Blick auf’s Meer. Zuerst einmal haben wir die Gegend erkundet und haben den Strand getestet. Das Stadtzentrum von La Serena haben wir uns angeschaut und natürlich den Plaza de Armas (den es in fast jeder südamerikanischen Stadt gibt) An einem anderen Tag sind wir am Strand entlang spaziert bis zu dem Leuchtturm – dem Wahrzeichen von La Serena. Der Strand ist sehr breit und eignet sich hervorragend für lange Spaziergänge. 10 Kilometer sind da zusammen gekommen. Auch dem Tal Elqui, Pisco Elqui statteten wir einen Besuch ab. Mit dem Bus ging es vom Stadtzentrum in das ca. 2 Stunden entfernte Pisco Elqui. Dieses ist bekannt durch seinen Pisco-Schnaps. Dieses schöne Tal, liegt eingebettet in einer wunderschönen Bergkulisse und ist einer der sonnenreichsten Orte die es in Chile gibt. Dies bekamen wir auch gleich zu spüren. Es war extrem heiß. Über 30 Grad. Zuerst mussten wir im Schatten vom Hauptplatz etwas relaxen und danach sind wir dann losgelaufen. Auf der Suche nach einem Wanderweg, Trail sind wir lange in der Gegend herumgelaufen und haben uns durchgefragt. Waren auch beim Tourist-Office, aber selbst die konnten uns nicht weiterhelfen. Die meisten Wanderwege liegen etwas entfernt von Pisco und hierfür braucht man ein eigenes Auto um dorthin zu gelangen. Wir haben nichts gefunden und sind dann einfach an der Straße entlang gelaufen. Bis zu einem Pisco Weingut. Dieses haben wir besichtigt und sind dann wieder den Weg zurück gelaufen. 10 Kilometer haben wir an dem Tag zurück gelegt und abends sind wir müde ins Bett gefallen.

Punta de Choros – ein kleines Fischerdorf irgendwo im Nirgendwo stand als nächstes auf unserer Liste. Dies liegt sehr abgelegen, aber dort gibt es Robben und Pinguine, also sind wir dort hin und haben den Weg mit dem Bus auf uns genommen. Nach gut 4 Stunden kamen wir in dem kleinen Dorf an. Da gab es wirklich nichts, außer einem kleinen Steg bei welchem die Tour-Boote anlegen und ein Tante-Emma-Laden bei dem es die wichtigsten Lebensmittel zu kaufen gibt. Wollten dann gleich ein Ticket für den nächsten Tag kaufen um an der Boots-Tour teilzunehmen, aber das Büro war nicht besetzt und die Fischer sagten uns wir sollen morgen um 9 Uhr unser Glück versuchen. Gesagt, getan. Am nächsten Tag marschierten wir runter zum Ticketschalter, aber leider war dort niemand anzutreffen. Nach einem Empanada-Frühstück an einem der kleinen Hütten und einem Kaffee gesellte sich ein Chilene zu uns, der ebenfalls eine Tour machen wollte. Er erklärte uns wir wären zu wenig Leute. Erst ab 9 Personen machen sie die Tour. Wir waren nur zu dritt. Er entschloss sich am Pier zu warten und wir sind in unsere nahe gelegene Unterkunft zurück gelaufen und haben uns derweil etwas aufgewärmt. Denn in Punta los Choros war es um einiges kälter als zuvor in La Serena. An diesem Tag war es wolkig und windig, aber es war unser einziger Tag an dem wir die Tour machen konnten, also sind wir nach knapp 2 Stunden auf gut Glück nochmals zum Pier marschiert und siehe da, es warteten bereits 9 Leute auf uns. Perfekt, nachdem Ausfüllen von Formularen und bezahlen der Eintrittsgebühr für das National Reserve sowie für die Boots-Tour ging die wilde Fahrt los. In einem kleinen Boot saßen wir zusammengekuschelt in unseren Windjacken und trotzten Wind, Wellen und Wetter. Zuerst fuhren wir zu der Insel bei der die Humbold-Pinguine zuhause sind. Konnten auch ein paar von ihnen entdecken. So süß, wenn sie die Felsen runter watscheln. Danach haben wir noch ein paar braune Robben bestaunt, die sich auf den Felsen, Inseln gesonnt haben. Als letzter Stop war ein Spaziergang auf der Isla Damas geplant. Das Natur Reservat wird streng kontrolliert und nach Ankunft hatten wir 1 Stunde Zeit uns dort aufzuhalten. Es gibt 2 Wege die man entlang laufen kann. Einer führt rund um die Insel und der zweite führt nach oben zu einem Aussichtspunkt. Wir sind beide Wege gelaufen, das war gut machbar in einer Stunde. Zum Schluss kam noch die Sonne raus und bei strahlend blauem Himmel sind wir wieder zurück zum Pier gefahren.

Geplant gewesen wäre eine Weiterfahrt nach Caldera, allerdings gibt es keine Busse die von Punta los Choros direkt nach Caldera fahren. Tja, somit mussten wir zuerst nach La Sererna zurück zum Bus Terminal und hoffen, dass wir für den gleichen Tag noch 2 Sitzplätze nach Caldera ergattern. Das Glück war auf unserer Seite und somit fuhren wir mit dem nächsten Bus nach Caldera. Dort angekommen marschierten wir in die Unterkunft. Diese war gar nicht so leicht zu finden, ohne Schild, Beschriftungen, Hausnummer aber wir schafften es trotzdem und haben den Rest vom Tag am Strand verbracht. In diesem kleinen Ort ist nicht viel los. Von Caldera ging es mit einem Colectivo (Taxi) weiter nach Bahia Inglesa – die kleine Karibik Chile’s. Es erwartete uns wunderschönes, türkisfarbenes Wasser und ein weißer Sandstrand mit Palmen. Fast so wie in der Karibik, bis auf die Wassertemperatur von immer noch 16 Grad. Puh, es kostete Überwindung aber ich habe es mir nicht nehmen lassen und bin trotzdem hinein gehüpft. Was für eine Erfrischung. Hier haben wir 2 Tage verbracht. Danach ging es nach Caldera zurück und mit dem Bus weiter nach San Pedro de Atacama. Als wir auf den Bus warteten, kam eine Dame des Busunternehmens und hat uns erklärt dass der Bus 1,5 Stunden Verspätung hat. Sowas schockt uns schon länger nicht mehr. Unpünktlichkeit sind wir in Südamerika mittlerweile gewöhnt. Und immerhin hatte sie sich die Mühe gemacht und uns über die Verspätung informiert. Das haben wir auch schon anders erlebt. Aber mit der Zeit auf Reisen wird man lockerer. Also stapften wir zu einem kleinen Restaurant und haben uns dort nochmals für die lange Reise gestärkt. Der Bus kam dann wie erwartet, 2 Stunden zu spät und mit gerade mal 5 Fahrgästen ging die Busfahrt los.

Nach 12 Stunden Fahrt kamen wir nachts um 2 Uhr in San Pedro de Atacama an. Hier gab es kein Taxi weit und breit und somit blieb uns nichts anderes übrig, außer loszumarschieren. Mit Hilfe unseres Handys und Stirnlampen sind wir im stockdunkeln zu unserer Unterkunft gelaufen. Diese war nicht mitten im Zentrum, sondern ziemlich außerhalb. Wir sind ca. 35 Minuten umhergeirrt auf der Suche nach unserer Unterkunft, welche eine wirklich schwache Wegbeschreibung auf der Homepage hatte und auch mit Google maps war es nicht gerade leicht sie zu finden. Aber auch hier hatten wir wieder Glück und sind schlussendlich nach 2 Kilometer Fußmarsch mit Gepäck doch noch angekommen. San Pedro de Atacama liegt auf 2400 m Höhe und dies merkten wir während unserem Fußmarsch. Da kam einem das Gepäck auf dem Rücken doppelt so schwer vor, da wir etwas schwerer Luft bekamen. Müde, aber dankbar, dass wir sie gefunden hatten, fielen wir ins Bett. Am darauffolgenden Tag sind wir zum Bus Terminal gelaufen, haben uns Tickets für unsere letzte Busfahrt in Chile gekauft. Nach Antofagasta. Später haben wir uns noch über mögliche Touren rund um San Pedro de Atacama informiert, es gibt in dem kleinen Ort gefühlt 200 Reise-Agenturen die dir alle ihre Touren andrehen möchten. Wir haben uns für einen Anbieter entschieden und 2 Touren gebucht. Unsere 1. Tour führte uns in das Valle de la Luna (Tal des Mondes) und genauso kam es uns vor. Neben der kargen Mondlandschaften, die echt sehr beeindruckend sind, wanderten wir noch große Dünen hinauf und hatten eine tolle Aussicht auf das Tal des Mondes. Zum Schluss ging es zu einem Aussichtspunkt, bei dem man den Sonnenuntergang gut sehen konnte inklusive dem wunderschönem Bergpanorama. Am 2. Tag warteten wir auf den Minivan, der uns zur 2. Tour abholen sollte, aber dieser kam nicht. Sind dann nach längerer Wartezeit und ein paar Whatsapp Nachrichten später zur Agentur gegangen und wollten unser Geld zurück. Die hatten uns einfach vergessen abzuholen. Anscheinend hat sich die Frau in der Agentur eine falsche Unterkunft notiert gehabt. Nun denn. Geld zurück haben wir nicht bekommen, stattdessen haben sie uns angeboten übermorgen (unser Abreisetag) an einer ähnlichen Tour teilzunehmen und für die Differenz haben wir ein gratis Mittagessen in dem Restaurant ausgehandelt. Zeitlich ließ sich diese Tour so planen, dass wir sie vor unserer Weiterreise machen konnten. Anstatt Trübsal zu blasen haben wir uns Mountainbikes ausgeliehen und sind in das Natur Reservat CATARPE geradelt. Über Sandpisten, Schotterwege, mehrmals durch den Fluss führte der Weg nach CATARPE. Einmal bin ich sogar mitten im Fluss stecken geblieben, aber die Abkühlung kam wie gerufen. Es war nämlich sehr heiß. Unser Ziel war die Teufelsschlucht. Hier sind wir mit den Mountainbikes durchgefahren. Das war so lässig, umgeben von diesen Millionen alten Felsen. Manchmal mussten wir geduckt unter den Felsdecken der Höhlen durchfahren und an manchen Stellen mussten wir das Mountainbike sogar drüber hieven. Haben uns bis zum Aussichtspunkt durchgekämpft. Dann liefen wir noch ein sehr steiles Stück einen Berg hinauf und wurden mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt. Die Strapazen hatten sich gelohnt. Am Ende vom Tag fielen wir erschöpft, aber überglücklich ins Bett.

Unsere 2. Tour (Altiplanicas – Hochplateau Lagunen) startete am darauffolgenden Tag mit der Chaxa Lagune, 2.400 m hoch, hier haben wir das erste Mal Flamingos gesehen. Am Morgen spiegelt sich die komplette Umgebung in der Lagune. Wirklich sehr sehenswert. Danach fuhren wir zur Miscanti Lagune, 3.300 m hoch. Hier begegneten uns Vicunas. Die Lagune liegt eingebettet zwischen Bergen und Vulkanen und ist sehr schön anzusehen. Unser letzter Stop war bei der Miniques Lagune. Diese ist nicht weit von der Miscanti Lagune. Auch hier wiederum ein wunderschönes Bergpanorama und was uns sehr beeindruckt hat war die ständig wechselnde Landschaft. Von der Wüste, dürre Sträucher und karge Landschaften ging es in immer wechselnde Landschaften bestehend aus Büschen, Blumen und weite Feldern von 2400 m bis hoch auf 4.200 m. Die Höhe haben wir zum Glück gut weggesteckt. Auf dem Rückweg hatten wir leider einen Reifenplatzer, aber der Fahrer hatte den Minibus gut unter Kontrolle und somit kam es zu keinem Unfall. David und ich wurden schon etwas nervös, da wir nicht wussten wie lange es dauert, bis wir weiterfahren können. Wir sahen kurz unseren Bus nach Antofagasta ohne uns davon brausen. Aber die Angst war umsonst. Unser Fahrer war innerhalb von 2 Minuten in einen Ganzkörper Overall geschlüpft und bereits nach 20 Minuten konnten wir mit dem ausgewechselten Reifen bereits weiterfahren. Ein Glück. Wir kamen rechtzeitig an und nach einem Mittagessen holten wir auch schon unser Gepäck in der Unterkunft und liefen zum Bus Terminal. Es war sehr heiß und anstrengend. An diesem Tag mussten wir zum Glück nicht mehr viel machen, außer auf unseren Flug am Flughafen in Antofagasta zu warten. 7 Stunden. Aber wir haben ja schon etwas Übung im Warten und Zeit vertreiben. Chile war großartig und jetzt freuen wir uns auf unser nächstes Land. Es geht nach PERU.

Unser Fazit: Chile ist sehr modern. Jedoch kann man nicht überall mit Kreditkarte zahlen. Das heißt man benötigt Bargeld, welches bei der Scotia Bank zum Glück ohne Gebühren abgehoben werden kann. Die Chilenen waren sehr freundlich zu uns und stets bekamen wir Hilfe wenn wir sie brauchten. Überall wird man gegrüßt. Chile ist von Südamerika das teuerste Land, dies bekamen wir oft zu spüren. Sei es bei den Unterkünften, Bustickets, Lebensmittel und Restaurantbesuche. Dies war auch ein Grund warum wir nicht in den Süden gereist sind nach Patagonien, sondern hoch in den Norden. Wir haben alle Strecken mit dem Bus zurück gelegt, was in Chile wirklich gut funktioniert, da sie ein gut ausgebautes Streckennetz haben. Gesamt sind wir über 2800 Kilometer mit Bussen in Chile gefahren. Wir fühlten uns stets sicher, wenn wir mit den Bussen unterwegs waren. Das Essen war nicht so unser Fall. Viel Fleischgerichte und an jeder Ecke Empanadas. Nur in viel größeren Dimensionen als in Argentinien. Die waren auch wirklich lecker, aber irgendwann kann man sie nicht mehr sehen. Haben sehr oft selbst gekocht. Da wir aber fast immer in Airbnb Unterkünften waren, war das kein Problem.

Autor: natidas.life

Ich bin Natalie, 29 Jahre alt, (fast) immer gut drauf und lebensfroh. Ich liebe meine bessere Hälfte David, gutes Essen, Reisen und das Leben :-) Zusammen leben wir unseren Traum und reisen ab August 2018 für 1 Jahr um die Welt.

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