Inselhüpfer

… seit meinem letzten Blog Beitrag sind ein paar Tage vergangen, aber bei dieser traumhaften Umgebung und dem dazupassendem Wetter auf Koh Samui und Koh Phangan kam ich einfach nicht früher dazu weiter zu schreiben. Wenn ihr die Fotos anschaut, dann könnt ihr mich sicher verstehen ;-). Was ist also die letzten Tage bei uns passiert?

Zuerst einmal sind wir noch ein paar Tage auf Koh Samui geblieben, in unseren kleinen Holzhütten hat es uns noch etwas länger gehalten als zuerst gedacht. Also haben wir um 4 Tage verlängert. Wir verbrachten die Tage mit Relaxen am Strand und Seele baumeln lassen. Einen Tag haben wir uns einen Roller gemietet und sind die Insel erkunden gegangen. Sind zuerst nach Nathon gefahren (hier befindet sich das Pier, wo die Fähren anlegen). Der Ort an sich ist nicht sonderlich schön, deshalb sind wir nach Besuch einer Wechselstube und einen Einkauf im 7-Eleven auch schon weiter gedüst. Immer dem Meer entlang, mit Fahrtwind im Gesicht und der Sonne im Rücken ging es so dahin. Man könnte wirklich an jeder Ecke anhalten um Fotos zu schießen. Nach einer längeren Fahrt sind wir an unserem Ziel Fisherman’s Village angekommen. Hungrig machten wir uns auf die Suche nach einem kleinen Restaurant, dass nicht unser Budget sprengt und sind auch sofort fündig geworden. Unsere Wahl fiel auf einen Inder 🙂 David und ich lieben indisches Essen und so haben wir es uns nicht nehmen lassen und dort zu Mittag gegessen. Gestärkt und zufrieden sind wir dann durch die Gassen geschlendert und schlussendlich am Bophut Beach gelandet. Das Meer war sehr einladend und so haben wir es uns am Strand gemütlich gemacht. Nachdem wir uns ein paar mal abgekühlt hatten, ging es weiter zum BIG Buddha. Es war sehr wenig los, viel weniger als wir angenommen hatten so konnten wir an dem Wahrzeichen der Insel noch etwas verweilen und die Umgebung auf uns wirken lassen. Man hat echt einen super Ausblick und es gibt ein paar tolle Foto Motive. Nach dem BIG Buddha machten wir uns auf den Heimweg. Fazit… Roller fahren auf Koh Samui ist super und macht Spaß 🙂 Es tut einem zwar abends dann der Hintern weh (von den vielen Schlaglöchern, Unebenheiten auf der Straße) aber das ist es allemal wert. Ach ja, bei der Heimfahrt wollten wir noch den Roller volltanken und hielten an einer Zapfsäule. Leider hat die Säule unser Geld verschluckt ohne Benzin auszuspucken. Okay, gut es liegt vielleicht auch daran dass ich den Fehler gemacht habe und losgelassen habe bevor der Tank voll war. Dann stoppt die Tankung und dein Geld ist futsch. Nach kurzem Grübeln habe ich einen vorbeifahrenden Thai angehalten und gefragt ob er wisse wie ich an mein Geld oder den Benzin komme. Er war so hilfsbereit. Er hat uns sofort angeboten dass er einen von uns mitnimmt zur nächsten Tank Station um Benzin zu holen. Ehe ich mich versah, saß David bei ihm auf dem Roller und die zwei fuhren davon. Nach gut 5 Minuten waren sie auch schon wieder zurück mit 2 Liter Benzin. Auf die Frage was er denn fürs Fahren bekommt, hat er abgewunken gelächelt und gesagt das sei schon okay. Wir waren zuerst baff aber haben uns gefreut und uns bei ihm bedankt. Wirklich so liebe Leute auf der Insel und alle wollten sie uns helfen. Schlussendlich kam dann die Besitzerin der Zapfsäule nachdem die Nachbarin sie herausgeklingelt hat und hat uns den Tank voll gemacht, mit dem Geld dass die Zapfsäule verschluckt hat. Ende gut, alles gut :-). Und jetzt wissen wir auch dass es überall an jeder Ecke Benzin in Flaschen zu kaufen gibt und man nicht zwingend an die Zapfsäule hinfahren muss. Die letzen Tage verbrachten wir am Strand bei unserer Unterkunft.

Weiter ging es dann mit der Fähre nach Koh Phangan. Angekommen am Pier haben wir Plätze auf einem Songtaew (eine Art Pick up Taxi) ergattert, das uns zu unserer gebuchten Unterkunft „High Life Bungalow“ in Haad Yao gebracht hat. Die Unterkunft ist einfach spitzenmäßig. Mit Infinity Pool mit Blick auf den Strand und das Meer 🙂 Und erst die Bungalows. Wahnsinn. Man steigt etliche Treppenstufen hinauf. Puh ganz schön anstrengend bei der Hitze. Von tropischen Pflanzen umgeben erreichten wir dann unser Bungalow. Die Aussicht war der Wahnsinn und hat den etwas beschwerlichen Aufstieg entschädigt. Mein Lieblingsplatz war fortan in der Hängematte liegend mit Blick aufs Meer. Hinzu kam das sensationelle Essen des hauseigenen Restaurants. Wir haben die Karte auf und ab bestellt, es war wirklich alles gut und die Essens-Preise sind auch Backpacker freundlich 😉 Natürlich hüpften wir jeden Tag in den Pool und genossen einfach die Ruhe, die Aussicht, das Leben und das tolle Wetter. Die Unterkunft gefiel uns so gut, dass wir um eine Woche verlängert haben und wir haben es nicht bereut. Auch dieses Mal mieteten wir uns einen Roller und machten einen Tag lang die Insel unsicher. Aber eines kann ich euch sagen. Roller fahren auf Koh Phangan ist nichts für Angsthasen. Nein, ohne Spaß sind die Straßenverhältnisse zum Teil wirklich unzumutbar. Es geht sehr steil bergauf und genauso steil wieder bergab. Wie in ner Achterbahn. Sehr anstrengend zu fahren, vor allem zu zweit auf dem Roller. Hinzu kommen unzählige Schlaglöcher und Bodenwellen. Manche Strecken haben es echt in sich, dass es unzählige Rollerunfälle gibt. Vor allem in der Gegend um Haad Rin, hier sind die Straßen katastrophal. Na gut, bei dem ein oder anderen liegt es sicher auch am Alkohol Konsum oder sonstigem. Wir wussten nichts von der Achterbahn-Strecke und sind schlussendlich auch dort gelandet. Ich bin echt kein Angsthase und liebe das Roller fahren, aber hier musste ich so hochkonzentriert fahren, dass ich zum Teil die tolle Umgebung um uns rum gar nicht wahr genommen habe. Wirklich anstrengend. Also bei Nacht kriegen mich keine 10 Pferde dahin. Aber natürlich war auch dieser Ausflugstag schlussendlich wunderschön. Wir fuhren nach Thong Sala dann zum Chaloklum Beach, zum Haad Rin und wieder retour. Aber die Strecke war einfach zu viel an einem Tag.

Am Haad Rin findet auch die legendäre Fullmoon Party statt. Wie man an den Fotos unschwer erkennen kann haben wir es uns nicht nehmen lassen und sind hingegangen. Ein Pick up brachte uns über die Achterbahn Strecke dort hin. 100 Baht zahlt man Eintritt. Die Leuchtfarben haben wir uns ein paar Tage zuvor in nem Shop gekauft, muss man aber nicht denn auf der Fullmoon Party gibt es die Möglichkeit sich um 30 Baht selbst zu bemalen oder man lässt die Profi Body Painter ran, kostet dann allerdings mehr. Auf die sogenannten „Buckets“ (Eimer mit Alkohol-Gemisch) haben wir lieber verzichtet, da die wohl öfters gepuncht werden. Wir sind in den 7-Eleven und haben uns mit ein paar Bierdosen eingedeckt. Wer auf Electro Sound, Minimal usw. steht dem gefällt es sicher auf der Fullmoon. Wir haben gemerkt dass wir zu alt für solche Partys sind 😉 Aber es war die Erfahrung wert die Fullmoon mit dem ganzen Drum herum mal zu erleben. Neben einigen bunten Vögel, verschiedenen waghalsigen Feuerproben, guter Stimmung und gutem Sound tanzt es sich eine Zeit lang ganz gut im Sand. Es wundert sicher keinen dass es in dieser Nacht zu einigen Unfällen kommt (Brand Verletzungen, Roller, etc.) Für uns reicht der Besuch der Fullmoon Party fürs Erste 😉

Die nächsten Tage verbrachten wir liebend gerne am Pool, mit Strandspaziergängen und dem ein oder anderen gemütlichen Abend in der Bar oder in unserem Bungalow. Hier haben wir auch Alex und Niko kennengelernt. Ganz ein liebes Pärchen aus Deutschland, viel Reisende, richtige Asien Spezialisten. Diese haben wir dann per Zufall in unserer nächsten Unterkunft am Strand wieder getroffen und erfahren dass sie schon seit Jahren immer dort absteigen, weil es einfach traumhaft sei. Es sind einfach gehaltene Bungalows direkt am Strand. Hier haben wir uns vorab ein Bungalow zeigen lassen und beschlossen die nächsten Tage dort zu verbringen. Angekommen im IBIZA Bungalow fühlten wir uns gleich wie zuhause. Die Bungalows sind sehr einfach, aber beinhalten alles was man benötigt. Wieder hatten wir Glück und der Chef vom IBIZA und seine Frau sind total liebe Leute und kochen unter anderem auch noch gut 😉 Mit Alex, Nico und ihren Eltern verbrachten wir ein paar lustige Stunden am Strand, abends an der Strandbar und erhielten unzählig viele Tipps für unsere Weiterreise 🙂 Danke an euch Beide! Es hat uns sehr gefreut so tolle und liebe Leute kennen zu lernen. Und wer weiß, vielleicht trifft man sich mal wieder 😉

Nach 7 Tagen im kleinen Paradies fühlen wir uns gewappnet fürs Weiter Reisen. Unser Weg führt uns nochmals nach Bangkok zurück. Morgen gehen wir Ayutthaya besichtigen und am Donnerstag geht es weiter nach Laos 🙂

Wir sind gespannt was uns dort erwartet.

 

 

 

 

angekommen in Thailand

Es geht los… unser Abenteuer startet..

sdr

Nach 10 Stunden mit dem Flieger landen wir in Bangkok am Flughafen. Es ist 5 Uhr früh. Zuerst einmal gehen wir einen Stock tiefer um Geld umzutauschen. Hier bekommt man nämlich nen besseren Wechselkurs als im Arrival Bereich 😉 Danach kaufen wir uns ein BTS Ticket und fahren zu der Haltestelle die unserer Unterkunft am nächsten liegt. Voll motiviert machen wir uns zu Fuß mit unseren Rucksäcken (die doch nicht ganz so leicht sind wie gedacht, immerhin 15kg!) auf den Weg zu unserem gebuchten Hotel. Das Happy 3. Nach 35 Minuten, einem Navi  Total-Ausfall und mehrmaligen Fragen geben wir uns geschlagen und nehmen doch ein Tuk Tuk. Bei 100 THB mussten wir auch nicht lange überlegen. Das sind gerade mal 2,50 EUR die wir uns gespart hätten. Angekommen im Hotel werden wir zuerst einmal vertröstet. Das Zimmer wäre erst am Nachmittag frei. Nun gut. Da kann man nichts machen. Rucksäcke in den Aufbewahrungsraum und auf Erkundungstour gehen. Zuerst einmal haben wir dafür gesorgt das wir was zum Essen finden. Ganz in der Nähe war ein kleiner Markt mit Essensständen. Hier haben wir uns um 1 EUR ein Reisgericht gekauft und dann auf einer Sitzbank etwas abseits verspeist. Danach liefen wir ein bisschen in der Gegend rum. Aber da wir schon die „Hotspots“ von Bangkok bei unserem letzten Aufenthalt gesehen haben, wollten wir es lieber ruhig angehen lassen. Sind ein bisschen durch die Gassen geschlendert, waren im Einkaufscenter und schlussendlich sind wir erschöpft und todmüde am Mittag zu unserem Hotel zurück in der Hoffnung, dass vielleicht doch schon ein Zimmer für uns frei ist. Das war es dann auch. Zuerst haben wir uns also mal aufs Ohr gelegt. Das brauchten wir nach diesem Flug und Trouble früh morgens dann auch dringend. Abends sind wir dann wieder losspaziert und sind Essen gegangen und in den 7 Eleven. Eine Supermarkt Kette, gibt es an jeder Ecke in Bangkok. Hier holen wir immer Getränke, Snacks und allerlei. Den nächsten Tag haben wir am Hoteleigenen Pool verbracht. Gelesen, gebadet, entspannt. War einfach super fein. Abends haben wir dann den Food Corner im Einkaufscenter in der Nähe getestet. Hier kann man eine Karte mit Geld aufladen und nach Herzenslust an jedem Stand leckere Sachen kaufen. Wer hier nicht fündig wird, ist selbst Schuld ;-). Wir waren die einzigen Touristen, aber das war uns egal. Den nächsten Morgen ließen wir ganz ruhig angehen. Für uns hieß das ausschlafen, fein frühstücken und dann zum Flughafen fahren. Wir haben uns dieses Mal gegen ein Minivan und Taxi entschieden und haben es wie die Einheimischen gemacht. Wir sind Bus gefahren. Das war vielleicht witzig. Der Bus mit der Nummer 29. Ja und wann kommt der denn? Ja, dann wenn er kommt. Aha, alles klar. 😀 Nach gefühlten 40 Minuten und zig anderen Bussen kam dann auch wirklich die Nummer 29 daher gefahren oder gekrochen, war gerade Rush-Hour in Bangkok. Nach kurzer Zeit ergatterten wir einen feinen Sitzplatz am Fenster und dann ging die 1 stündige Fahrt zum Flughafen Don Mueang auch schon los. Nach Überquerung einer Baustelle und ein paar Gleisen und wackeligen Treppen standen wir auch schon in der Abflughalle vom Don Mueang Flughafen in Bangkok. Hat ja super geklappt 🙂

Der Flug nach Surat Thani ging pünktlich und verlief ohne irgendwelche Zwischenfälle, außer etwas Ruckeln hier und ein paar Windböen da. In Surat Thani angekommen sind wir mit dem Bus Shuttle in die Stadt gebracht worden und den restlichen Weg haben wir zu Fuß gemeistert. Waren ja auch nur 5 Minuten bis zu unserem Hotel und dieses Mal hat das Navi super funktioniert. Die App „Mapsme“ kann ich euch weiterempfehlen. Hier kann man offline navigieren man muss nur zuvor den Ort/Unterkunft/Restaurant vorher als Favorit markiert haben. Abends sind wir zum Foodmarket und haben bei den Locals gegessen. Direkt hinter den Ständen auf Plastikstühlen und Klapptischen. Und wieder waren wir fast die einzigen Touristen. Liegt vielleicht auch daran dass Surat Thani ein Zwischenstopp für viele Urlauber ist bevor es mit einem Boot weiter auf eine der Inseln im Golf von Thailand geht. Viele reisen sofort weiter. Da wir jedoch später ankamen sind wir eine Nacht dort geblieben. Heute Vormittag brachte man uns mit einem Mini Van zum Don Sak Pier und mit der großen Fähre sind wir nach Koh Samui rüber gesetzt. Nach gut 1,5 Stunden Fahrzeit sind wir auf unserer 1. Insel angekommen.

Nun sitze ich hier auf der kleinen Terrasse unseres Holz Bungalows in Koh Samui und blicke aufs Meer. Ich lasse die ersten Tage nochmals Revue passieren und bin einfach nur glücklich.

Der Abschied/Abflug naht…noch 3 Tage

Nur noch 3 Tage bevor es endlich losgeht. (Juhuuuuuuuuuuuuuuuuu)

Die letzten Tage verbringen wir noch mit Packen, Freunde treffen und Verabschiedungen. Ich mag keine Abschiede. Aber es gehört nun mal dazu. Hier ein großes Dankeschön an alle Freunde, Bekannte und Familie für die tollen Einladungen, für die lieben Worte und Geschenke. Leider passt nicht alles in unseren Rucksack, aber im Herzen nehmen wir euch sowieso auf unsere Reise mit :-). Langsam steigt auch die Nervosität. Zumindest bei mir. David ist immer noch ganz ruhig. Glaube man realisiert es erst wenn wir aus dem Flugzeug steigen und thailändischen Boden unter unseren Füßen spüren. Ach wie wir uns freuen. Auf das einfache Leben. Weniger Luxus, einfaches aber gutes Essen, das leckere Obst, andere Kulturen, anderes Klima. Wobei wir echt froh sind, dass wir erst Mitte August fliegen. Der Sommer bei uns war der absolute Wahnsinn und wir konnten uns in den letzten Wochen schon gut auf die Hitze vorbereiten und richtig abschalten.

Gestern haben wir noch einen internationalen Führerschein beim ÖAMTC erstellen lassen. Man wird nicht immer kontrolliert, aber sollte es der Fall sein, dann sind wir vorbereitet :-). 23 EUR hat der internationale Führerschein gekostet. Man muss einfach nur zum ÖAMTC mit seinem normalen Führerschein und nem neuen Passfoto (nicht älter als 6 Monate) und dann bekommt man ihn. Als Mitglied kostet er glaube ich um die 17 EUR. Aber da wir jetzt 1 Jahr autolos sind, benötigen wir keine Mitgliedschaft.

Auf welche Länder wir uns am meisten freuen? Puuuuuuh… schwierig zu beantworten. Wir freuen uns auf jedes Land dass wir bereisen, auf neue Eindrücke, neue Kulturen, anderes Essen und auf neue Bekanntschaften. Ich bin so dankbar, diese Reise machen zu können. Und das auch noch mit dem allerbesten Reisepartner den ich mir für dieses Abenteuer wünschen kann. Meinen absoluten Lieblingsmenschen David ❤ Wir erfüllen uns gemeinsam unseren Traum und sind dankbar dafür die Möglichkeit dazu zu haben.

„TRAVEL – the best way to be lost and found at the same time.“ 

(B. Smith)

 

Vorbereitung

Auf die Frage: „Habt ihr euch denn gut auf eure Weltreise vorbereitet?“ antworte ich immer mit einem Schmunzeln. Natürlich haben wir zahlreiche Reise-Blogs studiert und viel darüber gelesen. Auch mit Freunden, Bekannten und auch zT. fremden Leuten haben wir uns getroffen, die schon eine Weltreise oder andere längere Reisen gemacht haben. Unzählige gute Tipps und ein riesen Haufen an Informationen sind da zusammen gekommen. Dafür sind wir dankbar, wobei ich manchmal die Übersicht über unsere zahlreichen Notizen verliere 😉

Ob wir gut auf unsere Weltreise vorbereitet sind? Keine Ahnung,… da wir nicht wissen was alles auf uns zukommt. Aber wir tun unser Bestes, damit es sich so anfühlt ;-). Es sind viele Kleinigkeiten, die anfallen und für eine längere TO DO Liste vor der Weltreise sorgen wie zB.:

 

  • DIE „RICHTIGE“ AUSRÜSTUNG: Selbstverständlich haben wir unsere Backpacker Rucksäcke schon erfolgreich auf unseren letzten Reisen getestet und auch die Schuhe, Regenjacke, und manch anderer Teil der Ausrüstung wurden in der Praxis auf Herz und Nieren geprüft, jedoch ist es schwierig zu sagen, man hat die „RICHTIGE“ Ausrüstung dabei. Und falls nicht, dann kaufen wir das eben unterwegs.

 

  • IMPFUNGEN: Einen kleinen Impf-Marathon haben wir auch schon hinter uns (wobei wir uns auf die Standard Impfungen beschränkt haben) Muss ja nicht alles in den Körper 😉  Aber das soll jeder für sich selbst entscheiden. Vom Tropeninstitut bekommt man eine mehrseitige Liste mit Impf-Empfehlungen.

 

  • WICHTIGE DOKUMENTE: Ich habe mir einen neuen Reisepass machen lassen, damit die Passport Control zukünftig auch erkennt, dass ich das auf dem Foto bin 😀 Ebenso habe ich einen internationalen Führerschein. Diesen kann man beim ÖAMTC ausstellen lassen. Als Mitglied bekommt man ihn etwas günstiger. 1 Jahr gültig ab Ausstellungsdatum. Zusätzlich nehme ich noch den Internationalen Impfausweis mit. Alle Dokumente sind auch in der Dropbox abgelegt und meine Mama bekommt eine Mappe mit allen Kopien.

 

  • VISUM: Bezüglich VISA haben wir uns zwar im Vorfeld über die Einreisebestimmungen gewisser Länder informiert, allerdings haben wir noch nichts im Vorfeld organisiert. Unser erstes Reiseland ist Thailand, hier können wir mit dem VISA on arrival 30 Tage im Land bleiben. Und auf Wunsch kann dieses auch  gegen eine Gebühr verlängert werden. Danach sehen wir weiter.

 

  • FLÜGE: Wir möchten spontan und flexibel beim Reisen sein, deshalb haben wir uns gegen ein Around the World – Ticket entschieden. Haben nur einen One-Way-Flug (so cooooool! :-D) von Zürich nach Bangkok gebucht. Alles andere wird sich dann vor Ort von Zeit zu Zeit auf unserer Reise ergeben.

 

  • VERSICHERUNG: Eine Auslandsreise-Versicherung haben wir auch abgeschlossen. Unsere Wahl ist auf die HANSE MERKUR gefallen. Preis/Leistung hat hier einfach überzeugt.

 

  • KREDITKARTE: VISA Gold Karte und die DKB Visa Karte sind hier meine Favoriten

 

 

Route

Jeder fragt uns, ob wir eine genaue Route für unsere Weltreise haben oder welche Länder wir alles sehen möchten. Das können wir euch beim besten Willen nicht 100% vorab sagen. Da wir uns gegen ein WorldaroundTicket entschieden haben, können wir uns einfach treiben lassen und sind zeitlich ziemlich flexibel. Also bleiben wir einfach so lange an einem Ort, wie es uns gefällt. Starten werden wir mit unserer Weltreise in Thailand, also wird zuerst einmal Südostasien für 4,5 Monate unsicher gemacht inklusive einem Besuch aus der Heimat in Singapur und Malaysia von 3 ganz lieben Freunden (@Vanessa, Moni und Boris wir freuen uns schon auf euch :-D)

Danach werden David und ich nach Neuseeland fliegen, wo ein Campervan auf uns wartet. (ach, wie ich mich darauf freue) Ich war als Kind öfters campen, dass waren mit Abstand die besten Urlaube für mich (kleine Abenteuer inklusive ;-)) 1 Monat werden wir Neuseeland bereisen, danach hüpfen wir weiter nach Australien wo Sydney unser 1. Ziel auf der Liste sein wird. Wie es danach weiter geht, wissen wir heute selbst noch nicht. Aber ich denke wir werden es uns nicht nehmen lassen um noch weitere Orte in Australien zu besuchen. Ich wollte immer schon mal Kängurus und Koalas (die sind so süß und flauschig) in freier Wildbahn sehen und wo ginge das besser als in Australien?!

Wohin uns unsere Weltreise sonst noch so führt… ihr dürft gespannt sein. (wir auch ;-))

Bald geht’s los… noch 80 Tage bis zur Weltreise

… noch 80 Tage bis unsere Weltreise startet. Jeden Tag blicke ich auf meinen Countdown am Handy und freue mich wie ein Schnitzel wenn die Tage immer weniger werden. Vor 3 Jahren haben David und ich beschlossen eine Weltreise zu machen. Einfach mal aus dem System ausbrechen, nach keinen Vorschriften leben, jeden Tag so zu gestalten wie wir das möchten ohne irgendwelche Verpflichtungen. Damals, in einer Hängematte auf Bali am Strand ist diese Idee zur Weltreise entstanden. Nun, 3 Jahre später, ist es bald soweit und wir setzen unseren Traum in die Tat um. Ich habe meinen geliebten Job gekündigt, mein Auto verkauft, unser Zeug wird eingelagert und nur mit Rucksack ziehen wir los. 1 Jahr geht es für uns um die Welt. Neue Länder, neue Menschen, neue Kulturen kennen lernen und einfach mal weg von Vorarlberg, von all dem bekannten, unseren Liebsten (die wir natürlich schrecklich vermissen werden) unseren Jobs… dem Alltag.

Wenn die Erde sich zu langsam dreht, 

dann laufen wir so schnell es geht,

dahin wo die Straßen endlos sind und keiner unsere Namen kennt.

Lassen nur ein Stück Papier zurück, auf dem geschrieben steht, wir sind jetzt weg.

Suchen den Moment wo alles stimmt, wir für einen Augenblick Legenden sind.

 

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